Prozess in Norwegen

Staatsanwalt mit Ansage: "7 Jahre für Marius!"

Im Prozess gegen Marius Borg Høiby hat die Staatsanwaltschaft sieben Jahre und sieben Monate Gefängnis gefordert. Es geht um 40 Anklagepunkte.
Heute Entertainment
18.03.2026, 15:57
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Am 27. Prozesstag am Bezirksgericht in Oslo wurde es ernst für Marius Borg Høiby (29). Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit muss sich vor Gericht verantworten.

Staatsanwalt Sturla Henriksbø forderte in seinem Plädoyer, dass Marius in 39 Punkten für schuldig befunden werden soll. Das entspricht einer Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten.

Am Nachmittag hielt auch Anwältin Heidi Reisvang ihr Plädoyer. Sie vertritt drei von vier geschädigten Frauen im Prozess.

Die schweren Vorwürfe

Marius Borg Høiby ist in 40 Punkten angeklagt. Darunter fallen Vergewaltigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Opfer fordern Schadensersatz von ihm.

Für eine der Geschädigten wird eine Entschädigung von über 23.500 Euro gefordert. Zusätzlich macht die Anwältin Schadensersatz für den Verdienstausfall geltend.

Meister der Manipulation

Anwältin Reisvang zeichnete im Prozess ein düsteres Bild des Angeklagten. Marius sei ein "Meister der Manipulation", so ihre Einschätzung.

Besonders dramatisch schilderte sie die Situation seiner Ex-Freundin Nora Haukland (28). Diese habe in "ständiger Angst" gelebt. Marius habe "wie ein Pitbull" auf sie gewirkt, wenn er ihr ins Gesicht geschrien habe.

Der Prozess läuft seit dem 3. Februar. Am 19. März enden die Schlussplädoyers. Marius wird von den Anwälten Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic verteidigt.

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