"Keine Sonderregelungen"

Stahltoilette und TV – so lebt Marius hinter Gitter

Während der Prozess läuft, sitzt Marius Borg Høiby hinter Gittern. Fotos zeigen erstmals seine Zelle.
Heute Entertainment
11.03.2026, 10:31
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Seit dem 2. Februar sitzt Marius Borg Høiby in Untersuchungshaft, weit entfernt von der Welt des Kronprinzen-Glanzes. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit muss sich wegen 40 Anklagepunkten, darunter Vergewaltigung und Körperverletzung, vor Gericht verantworten.

Da Norwegen keine separaten Untersuchungsgefängnisse hat, sitzt Marius in derselben Haftanstalt wie verurteilte Straftäter. Fotos, die die Gefängnisleitung auf Facebook veröffentlicht hat, geben erstmals Einblick in seine Zelle.

"Toilette aus Stahl"

"Die Gefängniszelle selbst ist relativ schlicht. Sie ist normalerweise etwa 10–12 Quadratmeter groß und verfügt über ein Bett, einen kleinen Schreibtisch, einige Regale, einen kleinen Kühlschrank sowie ein Fenster mit Gitterstäben", berichtet der norwegische Reporter Jonas Jørstad von der Zeitschrift "Se og Hør" gegenüber "Bild".

"Die Toilette befindet sich ebenfalls im selben Raum, meist aus Stahl gefertigt. Außerdem hat er einen Fernseher in seiner Zelle."

Nur eine Stunde Ausgang

Marius verbringt die meiste Zeit allein. Kontakte zu anderen Gefangenen gibt es kaum, nur eine Stunde Hofgang ist täglich erlaubt. Ein Seelsorger steht für psychische Unterstützung bereit, medizinische Versorgung ist gesichert. Besuche von Mutter Mette-Marit oder Vater Morten Borg erfolgen streng nach vorab genehmigter Liste.

Marianne Endresen, Sprecherin der Gefängnisleitung, betont: "Es gibt keine Sonderregelungen. Marius Borg Høiby wird behandelt wie jeder andere Untersuchungshäftling." Auch wenn seine Mutter zur Sicherheit über den Innenhof ins Gefängnis fahren durfte, bleibt der Alltag klar reglementiert und von Routinen geprägt.

Ein Antrag auf Freilassung liegt bereits beim Gericht, doch bislang wurde einer sofortigen Entlassung nicht stattgegeben.

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