Backflip auf ein Luftkissen

7 Meter hoch! Im Radpark wirst auch Du zum Stuntman

Diesen Sonntag wird in Klosterneuburg ein Radpark offiziell eröffnet. Ein zehn Meter hoher Sprungturm wird von jungen Bikern feierlich eingeweiht.
Victoria Carina  Frühwirth
28.08.2026, 13:35
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Waghalsige Stunts auf dem Fahrrad – hier kann sie jeder ausprobieren. In Kritzendorf bei Klosterneuburg (Bezirk Tulln) geht es am Sonntag, den 30. August, ordentlich hoch hinaus. Daniel Weiss (42) hat seinen Radpark erst vor fünf Wochen geöffnet, jetzt folgt bereits die nächste große Attraktion: Ein zehn Meter hoher Gerüstturm für spektakuläre Sprünge.

Mutprobe sorgt für Nervenkitzel

"Von dem neuen Turm fährt man mit seinem Rad hinunter bis zu einer drei Meter hohen Rampe. Danach fliegt man mit rund 50 km/h etwa sieben Meter durch die Luft, bevor man auf dem Luftkissen landet", erzählt Weiss im "Heute"-Gespräch.

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Der Klosterneuburger ist selbst seit seiner Jugend begeisterter Mountainbiker. "Seit ich 15 Jahre alt bin, liebe ich Abfahrten. Ich bin schon immer gerne mit der Gondel auf einen Berg gefahren und dann mit dem Mountainbike wieder hinunter."

Förderung von Jugendsport

Sein Park soll aber keineswegs nur etwas für Profis sein. Weiss hat mehrere Rampen mit unterschiedlichen Höhen gebaut. Anfänger können auf einer rund einen Meter hohen Rampe starten, daneben wartet ein entsprechend hohes, weiches Luftkissen. Weitere Rampen sind eineinhalb, zwei und drei Meter hoch.

"Die Fahrer sollen hier Selbstvertrauen entwickeln können", erklärt der Betreiber. Besonders wichtig ist ihm die Förderung des Jugendsports. Kinder sollen Sprünge sicher lernen können. Die großen Luftkissen sollen dabei das Verletzungsrisiko verringern.

95.000 Euro in Radpark gesteckt

Billig war das Projekt für Weiss jedenfalls nicht. Rund 95.000 Euro hat er nach eigenen Angaben bereits in den Radpark investiert. Ein Halbtag kostet 16 Euro Eintritt, für einen ganzen Tag werden 25 Euro fällig. "Reich werde ich damit nicht, aber den Bikern soll es Spaß machen", so der Unternehmer. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag.

Gebaut hat der 42-Jährige fast alles selbst. Innerhalb von nur acht Wochen entstanden Rampen und weitere Anlagen – ausgerechnet während der Hitzewellen. Auch Schweißarbeiten erledigte Weiss selbständig.

Alles selbst gebaut

Das Gelände hat eine besondere Vorgeschichte. Auf dem Grundstück befand sich ursprünglich ein Fußballplatz, der beim schweren Hochwasser im September 2024 überflutet wurde. Weiss übernahm heuer das Grundstück, verlegte eine neue Stromleitung und machte das Areal anschließend zum Radpark.

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Für den neuen Zehn-Meter-Turm hat er sogar einen eigenen Radlift gebaut. Damit sollen die Räder nach oben gezogen werden können. "Wenn alles gut geht, muss man sie dann nicht mehr auf den Turm hinauftragen", sagt Weiss.

Fotograf und Foodtruck vor Ort

Am Sonntag wird die neue Attraktion erstmals geöffnet. Zuschauen kann jeder kostenlos. Für die Biker ist von 12 bis 16 Uhr ein Fotograf vor Ort, der die Sprünge festhält. Die Bilder können danach kostenlos heruntergeladen werden.

Außerdem versorgt der Klosterneuburger Ricardo Steinmetz die Besucher am Sonntag mit frischen Burgern aus seinem neuen Street-Food-Truck "Cados".

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