Ein Einsatz jagte am Donnerstagnachmittag den nächsten: Die Feuerwehr Melk war am 27. August zu einer Fahrzeugbergung auf die Westautobahn A1 in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Doch noch bevor die Helfer die eigentliche Unfallstelle erreichten, krachte es erneut.
Kurz nach der Auffahrt Melk waren drei Pkw in einen weiteren Verkehrsunfall verwickelt. Die Feuerwehr musste ihre Anfahrt zum ursprünglichen Einsatz unterbrechen und blieb bei dem neuen Crash stehen.
Auch der Samariterbund Loosdorf, der bereits zum ersten Unfall unterwegs war, stoppte und kümmerte sich um die Beteiligten. Für die ursprüngliche Unfallstelle wurde daraufhin ein weiterer Rettungsdienst alarmiert.
Wegen der beiden nahezu zeitgleichen Einsätze wurden zusätzlich die Feuerwehren Spielberg-Pielach und Loosdorf angefordert. Nach der Erstversorgung musste eine Person mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Klinikum gebracht werden.
Anschließend kümmerten sich die Feuerwehren Melk und Spielberg-Pielach um die drei beschädigten Fahrzeuge. Die Autos wurden geborgen und gesichert auf einem Abstellplatz abgestellt.
Die beiden Unfälle blieben auch für zahlreiche andere Autofahrer nicht ohne Folgen: Auf der A1 bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.