Dramatische Szenen am Donnerstag, dem 27. August, auf der Westautobahn: Nach einem Verkehrsunfall hatte sich zwischen Pöchlarn und Melk in Fahrtrichtung Wien bereits ein kilometerlanger Rückstau gebildet. Mitten im Stau geriet plötzlich ein Pkw in Brand.
Schon auf der Anfahrt zum Einsatz war für die Feuerwehr Pöchlarn eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule über der A1 zu erkennen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Wagen bereits in Vollbrand.
Unter schwerem Atemschutz rückten die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Die beiden Insassen hatten den Pkw zuvor noch rechtzeitig verlassen können – sie blieben unverletzt.
Während der Löscharbeiten musste die Westautobahn in Fahrtrichtung Wien vollständig gesperrt werden. Der ohnehin schon lange Stau wuchs dadurch weiter an.
Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr bei Pöchlarn von der A1 ab. Über die B1 ging es für die Autofahrer weiter nach Melk, wo sie wieder auf die Autobahn auffahren konnten.
Nach dem Löschen wurde das ausgebrannte Fahrzeug weiter gekühlt. Gemeinsam mit der Asfinag räumten die Einsatzkräfte die Fahrbahn auf und führten umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Damit sollte verhindert werden, dass die Flammen erneut aufflammen.
Der völlig ausgebrannte Pkw wurde schließlich geborgen und auf einem Abstellplatz gesichert.