Seit Freitag (9. Jänner) war die A10 zwischen Pfarrwerfen und Pass Lueg im Pongau nach dem verheerenden Lkw-Brand im Brentenberg-Tunnel komplett gesperrt – "Heute" hat berichtet. Das hat auf den Ausweichrouten für ordentlich Stau gesorgt.
Ab Samstagvormittag (17. Jänner) ist die Tunnelröhre in Richtung Salzburg wieder befahrbar – allerdings nur mit reduziertem Tempo und durch ein Stützgerüst aus Stahl abgesichert.
Die Reparaturarbeiten am Brentenberg-Tunnel und an der Galerie davor sollen laut ORF hauptsächlich in der Nacht laufen. Dann wird der Verkehr teilweise nur einspurig geführt, das ist der aktuelle Plan der ASFINAG.
Seit dem Wochenende haben Experten die Statik und den Zustand der Tunnelröhre genau unter die Lupe genommen. Am Dienstag gab es noch eine zusätzliche Kontrolle der Tunnelwand, die inzwischen von den Spuren des Brandes gereinigt wurde.
Am Mittwoch waren dann auch die Ergebnisse der Bohrkerne da, die zur Untersuchung der Bausubstanz entnommen wurden. Jetzt steht fest: Das Gewölbe vom Tunnel ist stabil genug. Nur im Bereich der vorgelagerten Galerie muss eine zusätzliche Stütze gebaut werden. Dadurch ist laut den Experten eine zweispurige Verkehrsführung möglich.
"Somit können wir laut Plan den Tunnel Richtung Salzburg schon am Samstagvormittag provisorisch wieder mit zwei Fahrstreifen freigeben. Damit gelingt es uns, das Nadelöhr auf der A 10 rechtzeitig vor dem Einsetzen des starken Reiseverkehrs zu beseitigen", sagte dazu der Vorstandsdirektor der ASFINAG, Hartwig Hufnagl, zum ORF.