Promi-Auflauf im Rabenhof

"Abend voller Gegensätze": So wild war Mozart noch nie

So hat man Mozart noch nie gesehen: Obonya und Fuzzman zeigen ihn im Rabenhof zwischen Hochkultur und Provokation – umjubelt vom prominenten Publikum.
Heute Entertainment
10.04.2026, 11:54
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Was für ein Abend! Am 9. April wurde das Theater Rabenhof zur Bühne für eine Mozart-Interpretation, die so gar nicht klassisch sein will. In der szenischen Lesung von "Mozart, die Liebe ist’s allein" treffen Kammerschauspieler Cornelius Obonya und Schlager-Rebell Fuzzman mit seinem Bassisten Stefan Gfrerrer aufeinander – und liefern genau das, was der Abend verspricht: Maximale Gegensätze.

Dass das Konzept aneckt, ist kein Zufall. Autor Matthias Euler-Rolle sagt offen: "Mit voller Absicht. Allein, dass jemand wie ich ein Buch über Mozart schreibt, ist für viele eine Provokation. Wenn dann auch noch mein Freund Fuzzman Mozart spielt, ist das entweder der Untergang der abendländischen Hochkultur, oder einfach etwas noch nie Dagewesenes."

"Mozart war der erste Schlagersänger"

Es gehe um Beziehungen, Brüche und Menschen, "die aus Zufälligkeiten zueinander gekommen sind und sich dann zusammenraufen. Oder eben nicht," so Obonya. Genau diese Gegensätze zeigen sich auch in der Figur Mozart selbst – zumindest für Fuzzman: "Mozart war nicht nur ein Punk. Er war der erste Schlagersänger, der erste Reggae-Gott und überhaupt der Erste in allen Arten von Musik."

Auch im Publikum zeigte sich die heimische Promi-Szene: Mit dabei waren unter anderem Schauspielerin Kristina Sprenger mit ihrem Mann Gerald Gerstbauer, Künstlerin Sabine Wiedenhofer, Schauspielerin Jutta Fastian, Ex-Kulturminister Josef Ostermayer, ORF-Unterhaltungschef Martin Gastinger, sowie Ö3-Moderatorin Sylvia Graf. Standing Ovations des Publikums zeigten: Die Premiere war ein voller Erfolg.

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