Im neuen "Spar"-Videopodcast "Knoll (v)ermittelt" von Ö3-Moderator Andi Knoll spricht der österreichische Musiker Paul Pizzera nicht nur über persönliche Themen, sondern auch über aktuelle Anschuldigungen rundum sein ehemaliges "Aut of Orda"-Bandmitglied Christopher Seiler.
Auf die Frage nach Kontakt zu Seiler stellt Pizzera sofort klar: "Nein, seit dem Ausstieg nicht." Viel deutlicher wird er jedoch, wenn es um die grundsätzliche Debatte geht. "Ich find’s super, dass Frauen aufstehen, wenn ihnen sowas widerfährt. Ich find’s ganz wichtig, dass sie sich zur Wehr setzen und ihre Stimmen erheben – und diese Stimmen gehören auch gehört," macht der Steirer klar.
Besonders kritisch sieht er gesellschaftliche Reaktionen: Dass, wenn eine Frau ihre Stimme erhebt, der Inhalt erstmal infrage gestellt wird. Daher ist für ihn das Veröffentlichen solcher Angelegenheiten mit großem Mut behaftet: "Höchsten Respekt vor jeder Dame, die da gegen diesen unfassbaren Strom von Widerstand und patriarchaler Scheiße schwimmt."
Für ihn ist klar auf welcher Seite er steht – ehemaliges Bandmitglied hin oder her – und fasst zusammen: "Es ist erschreckend, mit was Frauen konfrontiert sind."