Ein Herz für Tiere

Tränenmoment auf Aiderbichl: Cathy Hummels rettet Kathi

Cathy Hummels wollte Gut Aiderbichl eigentlich nur besuchen, "adoptierte" dann aber ihr "Herzenspferd".
Romina Colerus
09.04.2026, 13:14
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Cathy Hummels (38) steht mitten auf Gut Aiderbichl, umgeben von Tieren, die alle ihre eigene Geschichte tragen. Manche davon sind leise, andere kaum in Worte zu fassen. Und genau das ist es, was sie so berührt.

Sie ist nicht einfach nur zu Besuch gekommen. Sie wollte verstehen. "Ich wollte mich persönlich von der großartigen Arbeit überzeugen", so Hummels über den ursprünglichen Grund ihres Besuchs.

Was sie vor Ort vorfindet, trifft sie tief. Es ist diese besondere Ruhe, diese Wärme, die man nicht inszenieren kann. "Alles ist mit viel Liebe gemacht. Das größte Glück der Tiere ist, dass sie von Gut Aiderbichl gerettet wurden."

An ihrer Seite ist ihr Sohn Ludwig. Auch er spürt sofort, dass dieser Ort anders ist. Sein spontaner Wunsch sagt mehr als jede Beschreibung: "Mama, ich will hierbleiben." Und dann gibt es ein ganz bestimmtes Tier, das Cathy nicht mehr loslässt: Pferd Kathi.
Ein Name, der sie zum Schmunzeln bringt und eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Als kleines Fohlen stand Kathi einst auf einem Transporter, auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Gerettet in letzter Sekunde, aber innerlich gebrochen. Sie fraß nicht mehr, vermisste ihre Mutter. Erst als auch diese gefunden und zurückgebracht wurde, kehrte Leben in das junge Tier zurück. Ein Moment, der selbst erfahrene Tierpfleger zu Tränen rührte.

Vielleicht ist es genau dieses Gefühl von Verlust und Wiederfinden, das Cathy so tief berührt. "Ich fühle mich nicht nur wegen des Namens mit Kathi verbunden. Wir beide haben uns auf Anhieb verstanden, ich habe diese Energie gespürt."

Aus dieser Begegnung wird mehr als nur ein Besuch. Cathy übernimmt die Patenschaft. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Überzeugung. "Cathy und Kathi – das ist ein perfektes Match", strahlt die Deutsche.

Cathy und Kathi sind ein "perfect Match"
Georg Kritsch

Für sie ist klar, Tiere brauchen Menschen, die hinschauen. Die Verantwortung übernehmen.
"Die Menschen sollten Gut Aiderbichl unterstützen, weil Tiere unsere Hilfe brauchen. Sie sind Lebewesen wie wir, aber können sich nicht selbst helfen. Das ist unsere Verantwortung. Hier wird von Herzen gute Arbeit gemacht."

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