Montag, 17. August 2026
Das Linzer JKU-Spin-off Ablatic AI will mit "Talos" Ende August ein europäisches Large Language Model für Unternehmen auf den Markt bringen. Das Modell richtet sich an regulierte Branchen wie Banken und Versicherungen und soll auf europäischer Infrastruktur betrieben werden. Kundendaten sollen nicht zum Training verwendet werden. Für Entwicklung und Optimierung nutzt Ablatic AI Hochleistungsrechenressourcen der AI Factory Austria im Rahmen des EuroHPC-Programms. Talos wurde laut Unternehmen bereits mit mehr als 100 Firmen in einer Beta-Phase getestet.
Zwei von drei österreichischen Online-Käufern brechen den Einkauf vor dem Abschluss ab. Laut Nexi Payment Report sind zu hohe Versandkosten mit 38 Prozent der häufigste Grund, gefolgt von vergessenen Käufen (17,5 Prozent) und fehlenden bevorzugten Zahlungsmethoden (17 Prozent). E-Wallets hätten laut Befragten 30 Prozent der Abbrüche verhindert, Rechnungskauf 29 Prozent und Mobile Payment Wallets 27 Prozent.
Staatlich unterstützte Hackergruppen nutzen KI zunehmend autonom für Cyberangriffe. Laut Trend Micro übernehmen KI-Agenten bereits Aufklärung und laterale Bewegungen in Netzwerken, während generative KI zur Weiterentwicklung von Malware und zur Verfeinerung von Exploits eingesetzt wird. Im ersten Halbjahr 2026 beobachtete Trend Micro zudem Angriffe mit Zero-Days, kompromittierte Software-Lieferketten und Attacken auf internetfähige Systeme der Industrie. Besonders brisant: Bei Angriffen auf OT-Systeme wurden laut Bericht sogar Füllstandsanzeigen von Kraftstofftanks manipuliert.
Dienstag, 18. August 2026
Oppo bringt das Reno16 mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher exklusiv bei Amazon auf den Markt. Prime-Mitglieder zahlen 599 Euro. Das 6,32-Zoll-AMOLED-Smartphone bietet drei 50-Megapixel-Kameras auf der Rückseite, eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera vorne, einen 6.000-mAh-Akku und IP68-Schutz. Parallel läuft bis 4. September eine "Back to School"-Rabattaktion auf ausgewählte Oppo-Smartphones in Deutschland über oppo.com.
Yelllow startet zum Schulbeginn einen neuen Mobilfunktarif für Kinder bis 12 Jahre. "Mobile Kids" umfasst 500 Minuten bzw. SMS und 5 GB Daten in Österreich und der EU. Bis 22. Oktober kostet der Tarif 5,39 Euro pro Monat. Dazu gibt es die ZTE Kids Watch K2 Pro um 99 statt 169 Euro. Die Uhr bietet GPS, SOS-Taste sowie Sprach- und Videoanrufe mit festgelegten Kontakten und kann mit eigener Nano-SIM ohne Smartphone genutzt werden. Die Uhr ist in den zwei Farben Hellblau und Rosa erhältlich.
Die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie CCD2 verschärft die Anforderungen an Banken und Finanzdienstleister. Künftig zählen verifizierbare Daten zu Einkommen und Ausgaben, transparente Kreditentscheidungen und nachvollziehbare automatisierte Prüfungen stärker. Gleichzeitig erhalten Verbraucher mehr Informations- und Kontrollrechte. Open Banking, digitale Identitätsprüfungen sowie Frühwarn- und Betrugssysteme gewinnen damit bei der Kreditvergabe an Bedeutung, heißt es vom Informationsdienstleister CRIF.
Mittwoch, 19. August 2026
AT&S hat erstmals weltweit Familien und Angehörige seiner 15.000 Mitarbeiter zu Family Days eingeladen. An sechs Produktionsstandorten in Indien, China, Malaysia und Österreich sowie im Büro in Hongkong konnten insgesamt mehr als 8.500 Besucher die Mikroelektronik-Welt des Unternehmens erleben. Neben Musik, Kulinarik und Kinderprogramm gab es Roboterhunde, Rennsimulatoren, Drohnenparcours und Einblicke in Reinraumtechnik. Die Veranstaltungen sollten vor allem Gemeinschaft, Wertschätzung und den Austausch zwischen Mitarbeitern, Familien und Standorten stärken.
Das AIT setzt mit seiner Cyber Range auf realitätsnahe Trainings für Betreiber kritischer Infrastruktur. In simulierten IT-Umgebungen werden Cyberangriffe auf Energieversorger, Behörden oder andere sicherheitsrelevante Systeme nachgestellt und deren Abwehr trainiert. Das AIT führt solche Übungen mit Partnern in Österreich und international durch und unterstützt auch nationale Cyber-Sicherheitsübungen. Ziel ist es, Fachkräfte besser auf Angriffe vorzubereiten und mögliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Schäden zu begrenzen.
Die deutsche accompio Gruppe übernimmt 100 Prozent der Aktien des österreichischen IT-Dienstleisters techbold. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Freigabe. Für die rund 1.400 Kunden soll sich im Tagesgeschäft nichts ändern. techbold beschäftigt mehr als 170 IT-Spezialisten und erzielte zuletzt rund 28 Millionen Euro Jahresumsatz. Gemeinsam wollen die Unternehmen ihre Position bei IT-Services und Cybersecurity im DACH-Raum ausbauen.
Donnerstag, 20. August 2026
Die jüngsten Sicherheitsvorfälle rund um KI-Systeme zeigen laut Commvault-Experte Mark Molyneux, wie wichtig klare Regeln für künstliche Intelligenz sind. Mit dem EU AI Act gelten ab August weitere Vorgaben für Hochrisiko-KI – unter anderem zu Risikomanagement, Transparenz, Cybersicherheit und menschlicher Aufsicht. Unternehmen sollten deshalb Zugriffsrechte von KI-Agenten laufend prüfen, Daten und Infrastruktur absichern sowie Notfall- und Wiederherstellungsprozesse vorbereiten.
Künstliche Intelligenz ist laut CrowdStrike längst fixer Bestandteil moderner Cyberangriffe. Der aktuelle Threat Hunting Report zeigt, dass Hacker KI nutzen, um Attacken zu beschleunigen, Schwachstellen innerhalb von Stunden auszunutzen und Angriffe über Software-Lieferketten zu skalieren. Gleichzeitig geraten KI-Systeme selbst ins Visier: So wurde ein manipuliertes npm-Paket in 131 vertrauenswürdige KI-Frameworks eingeschleust. Auch Cloud-Angriffe nahmen deutlich zu, während Vishing-Attacken und Phishing mit Gerätecodes stark anstiegen. In einem Fall vergingen zwischen Übernahme eines Kontos und Datendiebstahl weniger als 5 Minuten.
A1 wurde von "Die Tester" und "Smartphone Magazin" als Anbieter mit dem "größten Glasfasernetz Österreichs" ausgezeichnet. Laut Glasfasernetz-Vergleich 2026 entfällt rund ein Drittel der aktiven FTTH-Anschlüsse auf A1. Das Unternehmen liegt damit in beiden bewerteten Kategorien vor der Konkurrenz. A1-Chef Jiří Dvorjančanský sieht die Auszeichnung zugleich als Auftrag für den weiteren Ausbau und fordert einfachere Genehmigungen sowie einheitlichere Rahmenbedingungen.
Freitag, 21. August 2026
Asus kündigt ein neues Angebot gemeinsam mit Google an: Käufer ausgewählter Asus und Rog Laptops erhalten drei Monate lang ohne zusätzliche Kosten Zugang zu Google AI Pro oder Google AI Plus. Das Angebot bringt AI-Funktionen weit über ein einzelnes Produkt hinaus. Es eröffnet den Zugang zu einem umfassenden Google AI-Ökosystem für kreative Projekte, Lernen, Arbeit, Recherche und Entwicklung – ergänzt um zusätzlichen Cloud-Speicher. Eine vollständige Liste der teilnahmeberechtigten Modelle finden Sie auf der ASUS Website.
Digitale Kompetenzen entscheiden über erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Entwicklung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem Launch der Website zu DigComp 3.0 AT macht fit4internet das österreichische Digitale Standardkompetenzmodell DigComp 3.0 AT unmittelbar arbeitsfähig: Wer Lehrpläne entwickelt, Stellenprofile schreibt oder Qualifizierungen konzipiert, kann sich auf Basis der bisher veröffentlichten Lernergebnisse in den 30 Einzelkompetenzen in 6 Kompetenzbereichen eine Auswahl selbst zusammenstellen und als Excel-Datei herunterladen.
Jede zweite Nebenkostenabrechnung soll laut Deutschem Mieterbund Fehler enthalten – genau hier setzt das Nürnberger Start-up NebenkostenPro an. Mieter können ihre Abrechnung als PDF oder Foto hochladen, worauf mehrere KI-Modelle die einzelnen Positionen analysieren und etwa mögliche Verwaltungskosten oder unklare Sammelposten markieren. Die erste Prüfung ist kostenlos und funktioniert auch am Smartphone. Allerdings ersetzt die KI keine Rechtsberatung: Die gefundenen Auffälligkeiten sollten von den Mietern selbst nachvollzogen und bei Bedarf fachlich geprüft werden.
Samstag, 22. August 2026
Sony bringt den beliebten Noise-Cancelling-Kopfhörer WH-1000XM6 in einer neuen Farbvariante auf den Markt. "Olive Grau" ergänzt die bisherigen Farben und soll vor allem Fans dezenter, natürlicher Farbtöne ansprechen. Technisch bleibt es bei der bekannten Ausstattung mit Geräuschunterdrückung, hochwertigem Klang und ganztägigem Tragekomfort. Der WH-1000XM6 in Olive Grau ist ab August 2026 für 449 Euro erhältlich.
A1 hat seine Richtfunktechnik am Großglockner und am Feuerkogel modernisiert. Am Großglockner wurde die Station auf mehr als 2.000 Metern Seehöhe per Hubschrauber erreicht, am Feuerkogel erfolgte die Anreise mit der Seilbahn. Die neue Technik soll auch in den alpinen Regionen für eine stabile Mobilfunkverbindung sorgen. Beide angebundenen Mobilfunkstationen sind bereits für 5G aufgerüstet.
Bei den Technology Talks Austria 2026 treffen sich am 10. und 11. September im Wiener MuseumsQuartier Expertinnen und Experten, um über Europas technologische Zukunft zu diskutieren. Im Fokus stehen unter anderem Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Gesundheitsdaten, Mobilität und kollaborative Forschung. In zwölf Workshops sollen konkrete Lösungen für mehr technologische Unabhängigkeit, industrielle Stärke und Widerstandsfähigkeit Europas erarbeitet werden. Die regulären Tickets kosten 250 Euro, Studierende zahlen 125 Euro.
Sonntag, 23. August 2026
In der 70. Folge des Podcasts "Uncripted" spricht Glorit-Marketingchef Philip Haubner über modernes Immobilienmarketing und veränderte Käufergruppen. Besonders überraschend: Zwei Drittel der Interessenten kaufen am Ende nicht jenes Objekt, nach dem sie ursprünglich gefragt haben. Haubner erklärt zudem, wie gezieltes Marketing, KI-Suchen und eine enge Zusammenarbeit von Vertrieb und Marketing heute die Immobilienbranche prägen.
Bitdefender begrüßt die neuen EU-Vorgaben zur Kennzeichnung von KI-Inhalten, warnt aber vor einer Lücke: Kriminelle werden Deepfakes für Betrug und Identitätsdiebstahl kaum freiwillig markieren. Das Unternehmen fordert deshalb unabhängige Prüfungen, mit denen Nutzer verdächtige Bilder, Videos oder Stimmen selbst auf ihre Echtheit überprüfen können. Lösungen wie Bitdefender RealCheck können genau diese Lücke schließen, indem sie eine unabhängige Prüfung verdächtiger KI-generierter Inhalte ermöglichen.
Sony erweitert sein Objektivangebot um das FE 100-400mm F5.6-8 OSS für Vollformatkameras mit E-Mount. Das 654 Gramm leichte Super-Telezoom reicht bis 400 Millimeter, bietet optische Bildstabilisierung und soll dank Linearmotor auch bewegte Motive schnell fokussieren. Zwei ED- und zwei asphärische Elemente sollen für scharfe Aufnahmen sorgen, während die Naheinstellgrenze bis auf 0,86 Meter reicht. Das Objektiv ist ab August für 899 Euro erhältlich.
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