Nach Gunkl-Sager im ORF

Absage-Welle! Gerold Rudle verliert weitere Auftritte

Nach seinen umstrittenen Gunkl-Aussagen verliert Gerold Rudle gleich mehrere Lesungen. Die Veranstalter ziehen Konsequenzen.
Heute Entertainment
20.09.2026, 13:34
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Jetzt wird es für Gerold Rudle (63) ernst! Seine umstrittenen Aussagen über Kabarett-Kollege Günther "Gunkl" Paal sorgen nicht nur für einen gewaltigen Wirbel – sie haben jetzt auch handfeste Konsequenzen. Gleich mehrere Veranstalter ziehen die Reißleine.

Erste Lesung plötzlich abgesagt

Eigentlich hätte der 63-Jährige am Dienstag, dem 22. September, in einer Döblinger Buchhandlung aus seinem ersten Roman "Kotzbrocken" lesen sollen. Doch daraus wird nichts. Die Veranstaltung wurde kurzerhand abgesagt, wie die Buchhandlung auf Facebook bekannt gab.

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Und es bleibt nicht bei dieser einen Absage! Auch die Grätzlbuchhandlung Lainz zieht Konsequenzen. Rudles für 5. Oktober geplante Lesung findet nicht statt.

Der nächste Rückschlag folgt prompt: Auch das Buchquartier Penzing streicht seinen Auftritt am 21. Oktober. Damit sind innerhalb kürzester Zeit gleich drei geplante Termine des Kabarettisten geplatzt.

Entschuldigung kommt zu spät

Dabei hatte Rudle bereits versucht, die Wogen zu glätten. Auf Instagram meldete er sich mit einer persönlichen Stellungnahme zu Wort. Seine Wortwahl sei "unangemessen" gewesen und habe als Relativierung verstanden werden können. "Das bedaure ich zutiefst", erklärte er über den gemeinsamen Account mit seiner Frau.

Die Entschuldigung konnte die Absagen offenbar nicht mehr verhindern.

"In uns allen schlummert ein Monster"

Auslöser der Empörung waren Rudles Aussagen über seinen langjährigen Kollegen Günther Paal, bekannt als "Gunkl". Der Kabarettist hatte ihn in einem ORF-Gespräch als "reflektierten, sehr gscheiten und liebenswerten Menschen" bezeichnet – "Heute" berichtete.

Gleichzeitig betonte der 63-Jährige zwar, dass die ihm vorgeworfenen Taten "absolut unverzeihlich" seien, appellierte jedoch daran, "dass wir da alle weniger verurteilen sollten".

Dann sagte er: "In uns allen schlummert offensichtlich irgendwo ein Monster." Jeder Mensch müsse "höllisch aufpassen", dieses nicht zu wecken.

Vor allem seine wiederholte Bezeichnung "liebenswert" im Zusammenhang mit den schweren Vorwürfen gegen Paal sorgte bei zahlreichen Hörern für Empörung.

red,20.09.2026, 13:34