Ex-PIlot wird deutlich

"Absolut gelogen" – Schumacher schießt gegen Horner

Große Aufregung um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Der erhob in seiner Autobiographie schwere Vorwürfe. Experte Ralf Schumacher schoss zurück.
Sport Heute
30.09.2026, 08:01
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Ralf Schumacher geht mit Christian Horner hart ins Gericht. Der ehemalige Formel-1-Pilot reagiert auf die Enthüllungen des früheren Bullen-Teamchefs in dessen am 22. Oktober erscheinenden Autobiographie "Drive" – und widerspricht besonders dessen Geschichte über Max Verstappen und Ex-Motorsportkonsulent Helmut Marko vehement.

Horner behauptet, Marko habe Verstappen zunächst wegen dessen Vater Jos nicht bei Red Bull haben wollen. "Der Vater ist ein Albtraum. Den brauchen wir nicht", soll Marko gesagt haben. Für Schumacher stimmt diese Darstellung überhaupt nicht. "Das ist ein absolutes No-Go, die Geschichte ist absolut gelogen", sagt er im Sky-Podcast "Backstage Boxengasse".

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Schumacher hat andere Geschichte

Schumacher erzählt eine andere Version. Marko habe Verstappen bereits im Alter von elf Jahren angesprochen. Vater Jos sei ein Engagement damals aber zu früh gewesen. Da sei Marko "ein bisschen eingeschnappt" gewesen. "Wenn der mich nicht will, dann eben nicht", habe der Grazer damals gesagt. Jahre später hätten sich die Wege in der Formel 3 erneut gekreuzt. "Daraus ist diese Einheit geworden. Das hatte wenig mit Christian Horner zu tun", so Schumacher.

Doch damit nicht genug. Schumacher kritisiert generell, wie Horner in seinem Buch mit früheren Weggefährten wie Marko und Adrian Newey umgeht. Dass er nun "seine ehemaligen Partner und Arbeitskollegen mit Füßen tritt", bezeichnet der Deutsche als "unterirdisch".

Auch für Horners mögliche Formel-1-Rückkehr sieht Schumacher schwarz. "Ich glaube, es gibt keinen Weg mehr zurück für ihn", meint der 51-Jährige. Dass sich Horner zuletzt selbst bei Ferrari ins Gespräch gebracht hatte, bezeichnet Schumacher als "Armutszeugnis".

red,30.09.2026, 08:01