"Krieg ist sehr nahe"

Verstappen will nicht in Katar und Abu Dhabi fahren

Trotz unklarer Sicherheitslage soll das Formel-1-Finale am Persischen Golf über die Bühne gehen. Max Verstappen hält das für keine gute Idee.
Sport Heute
28.09.2026, 21:24
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Am 6. Dezember 2026 steigt das große Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi. Eine Woche davor wird in Katar gefahren. So sehen zumindest die Pläne der FIA aus – trotz angespannter Sicherheitslage rund um den Konflikt am Persischen Golf.

Einer, der das Geschehen mit einem mulmigen Gefühl verfolgt, ist Max Verstappen. Der Red-Bull-Star spricht sich klar gegen eine Austragung der beiden Rennen aus.

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"Wenn man weiß, dass der Krieg sehr nahe ist und manche Länder miteinander in Konflikt stehen könnten, dann denke ich, sollte man da nicht hingehen", erklärte der vierfache Weltmeister bei der Streamingplattform Viaplay. Es sei "egal, ob es einen Vertrag gibt oder nicht. Das ist meine persönliche Meinung. Aber es liegt nicht bei mir."

Die Formel 1 setzt sich freilich auch mit Alternativen auseinander. Eine Möglichkeit wäre, in Imola zu fahren – trotz womöglich winterlicher Temperaturen. "Das wird ein Chaos mit unseren Regenreifen", meint Verstappen.

Ob es eine Änderung im Kalender gibt, ist weiter unklar. Hintergrund sind freilich die Finanzen – denn für die Versicherungen ist entscheidend, wer einen Grand Prix absagt – die Formel 1 oder die örtlichen Veranstalter. Mit einer Entscheidung wird bis Mitte Oktober gerechnet.

red,Akt. 28.09.2026, 21:29, 28.09.2026, 21:24
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