"Ein Albtraum"

Es geht um Verstappen: Horner rechnet mit Marko ab

Jetzt wird es schmutzig! In seiner Autobiographie erhebt Ex-Red-Bull-Boss Christian Horner Vorwürfe gegen Helmut Marko. Es geht um Max Verstappen.
Sport Heute
29.09.2026, 21:25
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Christian Horner sorgt mit seiner neuen Autobiografie "Drive" für Wirbel. Der ehemalige Red-Bull-Teamchef rechnet darin mit seinem langjährigen Weggefährten Helmut Marko ab – und zieht dabei auch Max Verstappen und dessen Vater Jos mit hinein.

Besonders brisant ist Horners Schilderung rund um die Verpflichtung des späteren vierfachen Weltmeisters aus den Niederlanden, der ab 2015 für Toro Rosso fuhr, eineinhalb Jahre später zu Red Bull wechselte. Demnach soll ausgerechnet Marko zunächst Bedenken gegen Verstappen gehabt haben – allerdings wegen dessen Papa. "Der Vater ist ein Albtraum. Den brauchen wir nicht", soll der Österreicher laut Horner gesagt haben, wie "F1 Insider" aus dem am 22. Oktober erscheinenden Buch zitiert.

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Eine bemerkenswerte Aussage, schließlich entwickelte sich Marko später zu einem der wichtigsten Förderer Verstappens. Der Niederländer wurde Teil des Red-Bull-Nachwuchsprogramms und zum dominierenden Fahrer des Rennstalls. Verstappen hatte sich schützend vor Marko gestellt, als diesem die Suspendierung drohte.

Auch sonst zeichnet Horner ein düsteres Bild von Marko. Der langjährige Red-Bull-Teamchef wirft ihm unter anderem mangelnde Empathie, Indiskretionen und einen harten Umgang mit Nachwuchsfahrern vor. "Ich hatte das Gefühl, dass ich ständig seinen Mist aufräumen musste", schreibt Horner.

Besonders enttäuscht zeigt sich der Brite über die letzten Tage seiner Red-Bull-Zeit Anfang Juli 2025. Marko habe kurz vor Horners Entlassung noch bei ihm zu Hause übernachtet und Zeit mit dessen Familie verbracht – ohne ein Wort über das bevorstehende Aus zu verlieren.

red,29.09.2026, 21:25