Tödliche Katastrophe in Nepal

"Absolut unfassbar!" – Meteorologen völlig geschockt

Videos der Nepal-Flut lassen selbst Wetter-Experten fassungslos zurück. Die tödlichen Wassermassen trafen Ortschaften ohne jede Vorwarnung.
Newsdesk Heute
26.08.2026, 22:05
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Die Bilder aus Nepal gehen selbst erfahrenen Wetter-Profis nahe. Eine gewaltige Sturzflut hat am Mittwochmorgen Orte entlang des Bhotekoshi-Flusses getroffen. Besonders dramatisch sind Aufnahmen aus der Grenzregion zu China, auf denen Wasser, Schlamm und Geröll mit enormer Wucht durch das Tal schießen.

ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber schrieb auf X über die Videos vom Grenzübergang Gyirong: "Diese Videos aus Nepal sind absolut unfassbar. In Zeiten wie diesen darf man vielleicht hoffen, dass sie nicht echt sind, aber es gibt leider viele verschiedene davon." Auch die Experten der Unwetterzentrale UWZ zeigten sich schockiert über die "erschütternden Videos".

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Wie die "Kathmandu Post" berichtet, wurde die Flut nach bisherigen Erkenntnissen durch eine Lawine ausgelöst, die den Lhende-Zufluss des Bhotekoshi blockierte. Zuerst traf es Timure nahe der Grenze zu China bei Rasuwagadhi. In der Region wurde demnach kein Regen gemeldet – für viele Bewohner gab es keine Vorwarnung.

Genau das macht die Katastrophe für Experten so erschreckend: Die Menschen gingen ihrem Alltag nach, als plötzlich eine Wasserwand durch das Tal raste. Vieles, was sonst auf steigende Pegel hinweisen könnte, kam hier offenbar zu spät oder fiel ganz aus. Automatische Messstationen im oberen Bereich des Flusses wurden von der Flut selbst mitgerissen.

Der aktuelle Stand ist verheerend. Mindestens 157 Menschen kamen ums Leben, Hunderte werden weiter vermisst. Unter den Vermissten befinden sich auch Sicherheitskräfte und ausländische Touristen. Mehr als 300 Fahrzeuge und Lastwagen, die an einem Zollpunkt warteten, wurden weggeschwemmt.

Die Flut fraß sich weiter Richtung Syaphrubesi und flussabwärts. Berichtet wird von zerstörten Häusern, Brücken, Straßen, Kraftwerken und öffentlicher Infrastruktur.

Für Meteorologen und Katastrophenschützer bleibt eine zentrale Frage: Wie können Menschen in solchen Tälern rechtzeitig gewarnt werden, wenn die Gefahr wenige Kilometer weiter oben und möglicherweise jenseits der Grenze entsteht? In Nepal läuft weiter eine große Such- und Rettungsaktion. Die Opferzahlen können sich noch ändern.

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.08.2026, 22:05