Wenn es in Mexiko nicht läuft, muss Javier Aguirre her. Schon zum dritten Mal hält "El Vasco", der Baske also, die Zügel in seinem Heimatland in der Hand. Seine ersten Amtszeiten endeten 2002 und 2010 jeweils mit dem Aus im WM-Achtelfinale. Jetzt, im eigenen Land, will der Sohn spanischer Einwanderer mehr. Der 68-Jährige trainierte schon Japan und Ägypten, auf Klubebene Atlético Madrid und RCD Mallorca. Doch sein Herz schlägt, natürlich, für die mexikanische Seleccion. "Es gibt auf der Welt keinen schöneren Job", sagt Aguirre. Nach der WM übernimmt dann der langjährige Nationalmannschaftskapitän und derzeitige Co-Trainer Rafael Marquez.
Guillermo Ochoa ist unkaputtbar: 40 Jahre alt ist der Torhüter inzwischen, mehr als 150 Länderspiele hat er auf dem Buckel, nun steht er wie Cristiano Ronaldo und Lionel Messi vor einer sechsten WM-Teilnahme – Rekord. Seinen Status als Nummer eins hat er zwar verloren, doch als Glücksbringer ist Ochoa noch immer gut.
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Mexiko hatte jahrelang ein Achtelfinal-Abo: Von 1994 bis 2018 war siebenmal in Folge stets in der Runde der letzten 16 Endstation. Vor vier Jahren in Katar riss diese Serie dann auf dramatische Art und Weise: Weil Mexiko im letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien (2:1) tief in der Nachspielzeit einen Treffer kassierte, war früher als gewohnt Schluss.