Minimalistisch in der Quali

Die 0:0-Könige können Deutschland bei der WM ärgern

Ecudor ist äußerst minimalistisch durch die WM-Qualifikation marschiert. Nun landeten sie in einer Gruppe mit Deutschland.
Sport Heute
20.05.2026, 20:16
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Der Trainer

Ein Profispiel hat Sebastian Becaccece in seiner Laufbahn nie absolviert, der heute 45 Jahre alte Argentinier mit den langen blonden Haaren setzte schon früh alles auf die Trainer-Karriere. Mit Erfolg. Über Stationen beim argentinischen Verband, in der argentinischen Liga und beim spanischen Klub Elche CF landete er im August 2024 in Ecuador. Seither läuft es rund. Noch vor Fußballnationen wie Uruguay, Kolumbien und Brasilien sicherte sich Ecuador den zweiten Platz in der WM-Qualifikation – dank elf Spielen ohne Niederlage in Folge. Das Highlight: Der 1:0-Sieg über den amtierenden Weltmeister aus Becaccece Heimatland zum Abschluss.

Der Star

Mit hohen Erwartungen kann Moises Caicedo (24) definitiv umgehen. Für (mindestens) 116 Millionen Euro wechselte er 2023 zum kriselnden FC Chelsea und findet sich seither in den Top 20 der teuersten Transfers der Geschichte wieder. In London, wo er von Beginn an ablieferte, könnte er in den kommenden Jahren zur Vereinslegende heranreifen. Kürzlich jedenfalls verlängerte der flinke, ballsichere Mittelfeldspieler seinen Vertrag vorzeitig bis 2033. Für Ecuador ist er inzwischen 60 Mal aufgelaufen, bei der WM sollen bestenfalls mehr als drei weitere Länderspiele hinzukommen.

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Das Besondere

Ecuador könnte das nächste Trauma des deutschen Nationalteams auslösen. Nach zwei blamablen Ausscheiden hintereinander will die DFB-Elf endlich wieder die Vorrunde überstehen – und das im Gruppenfinale gegen die Südamerikaner perfekt machen, sollte vorher nicht bereits alles klar sein. Von Ecuador selbst dürfen die Fans bei der fünften WM-Teilnahme indes nicht viel Spektakel erwarten. Unter Becaccece kommt die Mannschaft äußerst minimalistisch daher: In der Quali gab es 2025 eine Serie von vier torlosen Unentschieden hintereinander – insgesamt endeten von zwölf Punktspielen in der Ära des Argentiniers sechs 0:0. Kein Wunder: Die großen Namen im Team - darunter Caicedo, der Leverkusener Piero Hincapie und Willian Pacho - sind allesamt Defensivexperten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.05.2026, 21:16
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