WhatsApp ist praktisch, schnell und jederzeit griffbereit. Aber während wir gemütlich chatten oder Katzenvideos teilen, warten Cyberkriminelle auf den nächsten unachtsamen Klick. Laut dem Sicherheitsunternehmen Panda Security wurden allein im Dezember 2025 rund 19,2 Milliarden Spam-Nachrichten verschickt – ein Rekord, der zeigt: WhatsApp ist 2026 ein echtes Paradies für Betrüger. Wir haben für dich die 17 häufigsten WhatsApp-Betrugsmaschen zusammengefasst – und zeigen, wie du nicht darauf hereinfällst.
Plötzlich schreibt die "Cousine": "Kannst du mir 200 Euro leihen?" – klingt vertraut, doch es könnte ein Betrüger sein. Prüfe lieber zweimal, bevor du Geld sendest.
Eine Nachricht mit "Dringend! Klicke hier, um dein Konto zu überprüfen"? Finger weg! Dahinter verstecken sich oft gefälschte Webseiten, die deine Daten stehlen.
Wenn jemand nach deinem WhatsApp-Code fragt, ist Alarm angesagt. Wer ihn weitergibt, verliert die Kontrolle über sein Konto – ohne Wenn und Aber.
"Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!" – so ködern Betrüger Nutzer, um persönliche Infos oder Geld zu bekommen. Gewinner gibt es hier nicht, nur Verlierer.
Von Homeoffice-Traumjobs bis hin zu dubiosen Nebenverdiensten: Meist musst du zuerst Geld oder Daten liefern. Finger weg!
Ob Bitcoin, geheime Aktiengewinne oder Trading-Hacks – alles, was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist meist Betrug.
Betrüger bauen Vertrauen auf, flirten charmant – und fordern dann plötzlich Geld. Vorgespielte Liebe kann teuer werden, wenn man nicht aufpasst.
Schocknachrichten wie "Wir haben kompromittierende Bilder von dir" sollen Angst machen und Geld erpressen. Meist Fake, einfach nicht reagieren.
"Ihr Konto ist gesperrt" – angeblich von WhatsApp oder der Bank. Meist geht es nur um Datenklau. Immer direkt beim echten Support prüfen.
Anhänge, die harmlos wirken, können Viren oder Spyware enthalten. Nicht öffnen! Lieber einmal zu viel misstrauisch sein als Opfer werden.
"Bitte spenden Sie für Kinder in Not!" – Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft aus. Prüfe Organisationen immer über offizielle Kanäle.
"Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden – klicken Sie hier" – oft gefälscht. Echtzeit-Tracking lieber direkt bei Versanddiensten prüfen.
Nachrichten von angeblicher Bank oder Sparkasse? Niemals Daten oder TANs weitergeben – Betrüger wollen nur Zugriff auf dein Konto.
"Ihr Gerät ist infiziert!" – Panik erzeugen ist die Masche. Keine Panik, keine Klicks, nur Vorsicht.
"Leite diese Nachricht weiter oder…" – meist mit Betrugslinks verbunden. Einfach ignorieren.
Links auf "heißes Match" oder Flirtseiten? Betrüger nutzen Neugier und Lust aus, um Daten zu klauen.
Gratis-Handy oder Mega-Rabatt? Meist ein Köder, um persönliche Daten zu sammeln. Prüfe immer die Quelle.
Ein einfacher Trick: Kommt eine ungewöhnliche Nachricht von Freunden oder Familie, ein kurzer Anruf reicht oft, um Klarheit zu bekommen. Und ein bisschen Humor kann helfen: Wer die absurdesten Betrugsversuche teilt, lacht besser, bevor Geld fließt.
WhatsApp-Betrug wird nicht verschwinden – im Gegenteil, er wird raffinierter. Aber mit gesundem Misstrauen, kritischem Blick und ein paar Schutzmaßnahmen surfst du auch 2026 sicher durch den Messenger-Alltag. Wer informiert bleibt, verliert weder Geld noch Daten – und kann stattdessen die lustigen Katzenvideos genießen.