Im WM-Teamcamp

Achtung, ÖFB! "Spione" bei den Geheim-Trainings

Österreichs Nationalteam hat das erste Training im WM-Quartier in Santa Barbara bestritten. Doch Vorsicht: Es gibt "Spione".
Sport Heute
06.06.2026, 17:56
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Seit Donnerstagabend weilt das österreichische Fußball-Nationalteam in den USA. Ralf Rangnick und seine Stars haben das Teamquartier in Santa Barbara, direkt an der Pazifikküste, bezogen. Dort wird Rot-Weiß-Rot während sämtlicher WM-Gruppenspiele residieren, zu den Spielorten Santa Clara bei San Francisco, Arlington bei Dallas und Kansas City erst kurzfristig anreisen.

Nach der ersten Nacht im Ritz-Carlton Bacara erfolgte am Freitagvormittag (Ortszeit) dann das erste Training im Harder Stadium auf dem Campus der University of California Santa Barbara in Goleta. Es war ein öffentliches Training mit rund 3.000 Zaungästen. Die beobachteten die lockere Einheit, standen für Autogramme und Fotowünsche mit den ÖFB-Stars Schlange. Der Fußball-Weltverband FIFA schreibt jeder Mannschaft ein verpflichtendes öffentliches Training vor.

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Danach werden die Rollladen heruntergelassen, gibt es nur noch Geheimtrainings. Die sind bloß für 15 Minuten für Medienvertreter öffentlich zugänglich. Danach wird im Geheimen trainiert, der Platz ist ohnehin mit Abdeckplanen vor unerwünschten Blicken geschützt.

Allerdings steigen die Trainingseinheiten nicht gänzlich unbeobachtet. Es gibt den einen oder anderen "Spion", wie sich beim ersten Training zeigte. Auf dem Universitätsgelände werden nämlich gerade Wohnhäuser gebaut, die sind direkt angrenzend an das Stadion. Und von diesen hat man einen besonders guten Blick auf den Rasen im Stadion, und damit auf die ÖFB-Trainingseinheiten, dies können auch die Planen rund um das Stadion nicht verhindern.

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Während des ÖFB-Trainings am Freitag waren Bauarbeiter zu sehen. Das wird sich wohl auch in den nächsten Tagen nicht ändern – "Spione", vor denen sich der ÖFB allerdings kaum in Acht nehmen muss.

Ab Samstag finden nun jeden Tag Trainingseinheiten um 11.30 Uhr Ortszeit im Harder Stadium statt.

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