Die Betrugs-Welle rollt weiter über das Land: Wie berichtet geben sich Kriminelle am Telefon als Polizisten, Ärzte, Staatsanwälte oder Bankmitarbeiter aus. Mit erfundenen Unfällen, schweren Erkrankungen und angeblich dringenden Überweisungen setzen sie ihre Opfer massiv unter Druck.
Ihr Ziel ist immer dasselbe: Die Angerufenen sollen Geld überweisen, Bargeld oder Gold herausgeben oder sensible Bankdaten verraten. Teilweise drohen die Täter laut Polizei sogar mit "tödlichen Konsequenzen" für Angehörige.
Erst vor wenigen Tagen warnte die Oberbank vor falschen Sicherheitsberatern. Die Kriminellen verschicken während des Gesprächs sogar gefälschte Bestätigungs-Mails, um besonders glaubwürdig zu wirken. Der eindringliche Rat der Bank: "Legen Sie unverzüglich auf!"
Jetzt schlägt auch die Sparkasse Alarm. Im Online-Banking erscheint derzeit ein auffälliger roter Warnhinweis. Wer am Telefon gebeten werde, eine Überweisung freizugeben oder zu stornieren, habe es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Betrugsversuch zu tun.
Die Sparkasse stellt klar: Bankmitarbeiter würden Kunden niemals telefonisch dazu auffordern, eine Zahlung zu bestätigen oder rückgängig zu machen. Betroffene sollten das Gespräch sofort beenden und die Bank ausschließlich über eine offizielle Nummer kontaktieren.
Wurden bereits Daten verraten oder Zahlungen freigegeben, zählt jede Minute: Sofort die Bank verständigen und den Vorfall bei der Polizei melden.