In ihrem Reisepass stand als Beruf schlicht "verheiratete Frau". Dabei war Agatha Christie (1890–1976) viel mehr: Surferin, Weltreisende, Hobbyarchäologin – und eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen aller Zeiten. Noch heute werden rund 42.000 ihrer Bücher pro Woche verkauft!
1926 sorgte die Krimi-Königin für ihren mysteriösesten Fall: Nach einer Ehekrise verschwand sie tagelang spurlos. Ganz Großbritannien rätselte über ihr Schicksal.
Später fand sie ihr Glück mit dem 14 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan. Gemeinsam reisten sie durch den Orient, wo Christie zwischen Ausgrabungen Bestseller wie "Mord in Mesopotamien" schrieb.
Besonders kurios: Christie plante den Tod ihres berühmten Ermittlers Hercule Poirot Jahrzehnte im Voraus. Als dieser 1975 schließlich literarisch das Zeitliche segnete, widmete ihm sogar die "New York Times" einen Nachruf.
Nur wenige Monate später starb Christie selbst. Die British Library in London zeigt nun ihre vielen Gesichter – und beweist: Ihr eigenes Leben war fast so spannend wie ihre Krimis!