Vor 20 Jahren legte der Twin City Liner erstmals in Wien ab. Heute ist der Schnellkatamaran längst ein fixer Bestandteil des Wiener Tourismus und hat bereits mehr als 2,5 Millionen Passagiere zwischen Wien und Bratislava befördert.
Gefeiert wurde das Jubiläum am Donnerstag im "Motto am Fluss" direkt am Donaukanal. Kein Wunder: Was 2006 als Pilotprojekt begann, entwickelte sich zu einer echten Erfolgsstory auf dem Wasser. Rund 190.000 Fahrgäste nutzen den Twin City Liner mittlerweile jedes Jahr.
Besonders beeindruckend: Bereits in seiner ersten Saison lockte der Katamaran rund 79.000 Passagiere an. Heute dauert die Fahrt von der Wiener Innenstadt direkt in die Altstadt von Bratislava gerade einmal 75 Minuten.
"Der Twin City Liner ist weit mehr als eine Schiffsverbindung. Er ist seit 20 Jahren ein Symbol für das Zusammenrücken der beiden Donaumetropolen Wien und Bratislava und verbindet nicht nur zwei Tourismus- und Wirtschaftsstandorte, sondern vor allem Menschen. Mit 187.000 Passagier*innen wurde im Vorjahr ein neuer Rekord erreicht. Das bestätigt: Der Twin City Liner ist eine Erfolgsgeschichte, die wir auch in den kommenden Jahren fortschreiben wollen", so Gemeinderat Thomas Mader (SPÖ).
Das heutige Schiff hat mit dem ersten Katamaran nur noch wenig gemeinsam. Während das Original Platz für 102 Fahrgäste bot, können heute bis zu 250 Personen an Bord gehen. Das aktuelle Schiff wurde in mehr als 60.000 Arbeitsstunden gebaut und gilt als eines der modernsten Schiffe auf der Donau.
Auch die Wien Holding zieht eine positive Bilanz: "Die Wien Holding trägt mit ihren Unternehmen in vielen Bereichen dazu bei, dass Wien zu den lebenswertesten Städten der Welt zählt. Der Twin City Liner steht seit 20 Jahren als innovatives, erfolgreiches und grenzüberschreitendes Projekt beispielhaft für diesen Anspruch. Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind seit 2006 mit dem Schnellkatamaran gereist – ein eindrucksvoller Beleg für eine Erfolgsgeschichte, die Menschen und Regionen nachhaltig verbindet", so Karin Ramser, Geschäftsführerin der Wien Holding.
Für die Betreiber ist der Twin City Liner längst mehr als ein Schiff. Er gilt als Symbol für die enge Verbindung der beiden Hauptstädte entlang der Donau: "Die Geschichte des Twin City Liners zeigt eindrucksvoll, wie aus einer Idee zur Erschließung der Verkehrsachse Wien-Bratislava mit einem völlig neuen touristischen Mobilitätskonzept ein nachhaltiges und wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt und umgesetzt wurde", so Reinhard Karl, Generaldirektor-Stellvertreter und Kommerzkunden-Vorstand der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.