Lithium-Akkus stecken heutzutage in zahlreichen Alltagsgegenständen die früher oder später im Müll landen. Ob in kaputten Solar-Gartenleuchten oder digitale Küchenwaagen, die kleinen Energiespeicher sind oft unscheinbar aber trotzdem mit brandgefährlichen Akkus versehen.
Wie ernst die Lage ist, zeigen Zahlen der Wiener MA 48. Allein bis Anfang August 2026 kam es bereits zu neun Bränden oder Rauchentwicklungen in Wiener Müllfahrzeugen. Im gesamten Jahr 2025 waren es hingegen nur drei Vorfälle.
Damit es gar nicht erst zu solchen Bränden kommt, gehören Batterien und Akkus keinesfalls in den Restmüll. Stattdessen können sie kostenlos im Handel zurückgegeben werden. In Wien stehen dafür außerdem die Mistplätze, Problemstoffsammelstellen und die mobile Problemstoffsammlung zur Verfügung.
Die österreichweite Aktionswoche läuft noch bis Samstag und soll auf die Gefahren falsch entsorgter Batterien aufmerksam zu machen und die Bevölkerung über sichere Rückgabemöglichkeiten zu informieren.
Begleitet wird die Aktion von einem österreichweiten Gewinnspiel, bei dem Einkaufsgutscheine verlost werden. Gleichzeitig soll die richtige Sammlung dafür sorgen, dass wertvolle Rohstoffe aus alten Batterien und Akkus wiederverwertet werden können.