Jetzt ist es wirklich vorbei mit den großen Ferien. Am Montag beginnt fast überall wieder due Schule. Es wird extremer Rückreiseverkehr erwartet. Gleichzeitig nutzen andere die beliebte Nebensaison und brechen noch einmal Richtung Süden auf, so die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen.
Die Ferien enden in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark. Auch in Bayern und Baden-Württemberg ist Schluss mit den Ferien. Das ergibt wohl sehr starken Reiseverkehr.
Am Samstagvormittag werden noch zahlreiche Urlauber Richtung Süden unterwegs sein. Ab Samstagnachmittag und vor allem am Sonntag dürfte sich das Bild drehen: Dann nimmt der Verkehr Richtung Norden stark zu.
Besonders viel Geduld könnte am Karawankentunnel an der Grenze zwischen Kärnten und Slowenien notwendig sein. Wartezeiten von mehr als einer Stunde wären dort laut Prognose nichts Besonderes.
Auch auf mehreren wichtigen Nord-Süd-Verbindungen müssen Autofahrer mit Verzögerungen rechnen. Betroffen sind die Brenner Autobahn (A13) und die Fernpassstrecke (B179) in Tirol, die Tauern Autobahn (A10) in Kärnten und Salzburg sowie die Pyhrn Autobahn (A9) in Oberösterreich und der Steiermark.
Vor allem vor Tunneln und Mautstellen kann es zu längeren Verzögerungen kommen.
Zusätzlichen Verkehr gibt es rund um den Faaker See. Dort läuft noch bis Sonntag, 13. September, die European Bike Week 2026. Straßensperren gibt es vor allem während der Harley-Davidson Parade am Samstag.
Auch in Vorarlberg ist am Wochenende einiges los. Die Herbstmesse in Dornbirn lockt noch bis Sonntag zahlreiche Besucher an. Auf der Rheintal Autobahn (A14) kann es deshalb besonders bei den Abfahrten Dornbirn Süd und Dornbirn West zu Verzögerungen kommen.
Der ÖAMTC empfiehlt Messebesuchern, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Diese können mit der Eintrittskarte gratis verwendet werden.
In der Wachau müssen Autofahrer am Sonntag mehr Zeit einplanen. Rund 8.000 Teilnehmer werden beim WACHAUmarathon erwartet.
Betroffen ist vor allem die Donau Straße (B3) am nördlichen Donauufer. Wer nicht zum Marathon unterwegs ist, sollte die Laufstrecke möglichst großräumig umfahren.
Als Alternativen bieten sich die Aggsteiner Straße (B33) auf der gegenüberliegenden Donauseite sowie eine Route über die West Autobahn (A1) und die Kremser Schnellstraße (S33) an.