Fluten und Erdrutsche drohen

Alarm ausgerufen – Phänomen „El Niño“ in Anmarsch

Peru hat wegen eines bevorstehenden Küsten-"El Niño" den Alarmzustand ausgerufen. Experten warnen vor extremen Wetterlagen im Nordwesten Südamerikas.
Bernd Watzka
17.02.2026, 06:30
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An Perus Nordküste spitzt sich die Wetterlage zu - die nationale Wetterbehörde hat bereits Alarm ausgelöst: Ein sogenannter Küsten-"El Niño" steht bevor. Für die kommenden Monate rechnen Meteorologen daher mit "starken Regenfällen und überdurchschnittlichen Lufttemperaturen".

Experten warnen vor Hochwasser

Das Wetter-Phänomen kann massive Folgen haben. Bereits 2023 sorgte ein Küsten-"El Niño" für schwere Überschwemmungen, Erdrutsche und große Schäden. Auch dieses Mal warnen Experten vor extremen Wetterbedingungen.

Laut der Forscher könnten sich die Auswirkungen ab März deutlich verstärken und bis November anhalten. Ab Juli - also im Winter auf der Südhalbkugel - erwarten Fachleute eine moderate, aber anhaltende Ausprägung.

Überwachung möglicher Naturkatastrophen

Mit der jetzigen Alarmstufe soll vorrangig die Überwachung möglicher Naturkatastrophen intensiviert werden. Gleichzeitig empfiehlt der Wetterdienst der Regierung, Vorsorgemaßnahmen zu treffen und sich auf Überschwemmungen oder Dürreperioden vorzubereiten.

Regionale Variante an der Küste

Der Küsten-"El Niño" ist eine regionale Variante des globalen Klimaphänomens "El Niño" (dt. "Der Bub"). Dieses Ereignis tritt im Schnitt alle zwei bis sieben Jahre auf. Es erwärmt die Meeresoberfläche im südlichen Pazifik und kann weltweit extreme Wetterlagen auslösen - von Starkregen bis zu Hitzewellen.

Fakt ist: Für Peru heißt es nun, vorbereitet sein. Denn wenn "El Niño" zuschlägt, kann das Wetter binnen Wochen zur Naturgewalt werden.

Zur Info - "El Niño" und der globale Klimawandel

"El Niño" ist ein natürliches Klimaphänomen, bei dem sich der Pazifik erwärmt und weltweit Wetterextreme auslöst. Durch den Klimawandel steigt jedoch die Grundtemperatur der Ozeane. Das kann "El Niño"-Ereignisse zusätzlich verstärken und ihre Auswirkungen verschärfen. Hitze, Starkregen und Dürren fallen dann oft extremer aus. Die Klimakrise wirkt also wie ein Verstärker für das ohnehin starke Naturphänomen.

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