7:6, 7:5! Carlos Alcaraz darf nur eine Woche nach seinem großen Premierensieg in der Wiener Stadthalle gleich über den nächsten Turniersieg jubeln. Der Spanier gewinnt das Masters in Paris.
Alcaraz schlägt den US-Amerikaner Ben Shelton in zwei hart umkämpften Sätzen und läuft nach überstandenen Verletzungsproblemen wieder zu alter Form auf. Der neuerliche Triumph ist ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Alexander Zverev.
Der Deutsche hatte sich in Wien erstmals in seiner Karriere zur Nummer 1 der Weltrangliste hochgearbeitet, sich dann im Halbfinale Alex de Minaur geschlagen geben müssen. In Paris war im ersten Spiel als Topspieler der Tenniswelt sogleich Endstation. Lorenzo Musetti schaltete den 29-Jährigen zum Auftakt mit 7:6, 2:6 aus.
Ganz anders Alcaraz: Die ehemalige Nummer 1 ist wieder auf dem Vormarsch. Gegen Shelton feiert er nun die gelungene Revanche für das verlorene US-Open-Viertelfinale, als er nach einer Fünf-Satz-Schlacht noch als Verlierer vom Court gegangen war.
Der entthronte Weltranglisten-Führende, Jannik Sinner, hat die Saison verletztungsbedingt vorzeitig beendet.