Carlos Alcaraz und Alexander Zverev sorgten am Sonntag für einen ungewöhnlichen Auftritt in der Wiener Staatsoper. Die beiden Topstars der Erste Bank Open tauschten den Tennisplatz gegen die Bühne des berühmten Opernhauses und lieferten sich sogar auf der Feststiege einen kurzen Ballwechsel.
Begleitet wurden die beiden von Turnierdirektor Herwig Straka. Staatsoperndirektor Bogdan Roscic führte die Tennis-Asse persönlich durch das historische Gebäude und gewährte ihnen dabei auch einen Blick hinter die Kulissen. Neben der Bühne und der Feststiege standen auch der Teesalon und die Mittelloge auf dem Programm.
Besonders für Alcaraz war der Besuch eine Premiere. "Es ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort und sehr beeindruckend. Ich war zuvor noch nie in einem Opernhaus, daher ist es für mich wirklich aufregend, das alles zu sehen und hier sein zu dürfen. Es ist großartig, mehr über diesen historischen Ort zu erfahren und ihn von innen zu sehen", schwärmte der Spanier.
Auch Zverev zeigte sich beeindruckt: "Es ist immer wieder imposant, berühmte Opernhäuser zu besuchen, von denen ich nun schon einige gesehen habe."
Sportlich wird es für die beiden nun in der Wiener Stadthalle ernst. Alcaraz und Zverev führen die Setzliste der Erste Bank Open an und gelten als die großen Titelanwärter. Für Zverev steht dabei besonders viel auf dem Spiel. Mit einem Turniersieg könnte der Deutsche sogar die Nummer eins der Tennisweltrangliste übernehmen.
Sein erstes Match bestreitet er am Dienstag gegen den Spanier Martin Landaluce, der mit einer Wildcard ins Hauptfeld gekommen ist. Auf Alcaraz wartet hingegen bereits zum Auftakt eine schwierige Aufgabe. Der Spanier bekommt es im Sechzehntelfinale mit dem Russen Karen Khachanov zu tun.