Alf Poier zieht Bilanz. Auf seine ganz eigene Art. Der Kabarettist und Künstler bringt mit "Extrem 'normal'" eine neue Biografie heraus und blickt darin auf seinen ungewöhnlichen Weg zwischen Steiermark, Kabarett, Malerei und Thailand zurück.
Entstanden ist das Buch unter anderem während seiner Asienreisen. "Oftmals saß ich bis in die frühen Morgenstunden vor meinem Laptop und hämmerte meine Gedanken in die Tastatur", erzählt Poier.
Sein Lebensrückblick beginnt bei seinem letzten Kabarettauftritt und führt bis in eine buddhistische Meditationshöhle in Südthailand. Dazwischen geht es um seinen "kuriosen Werdegang", "skurrile Liebschaften" und "zahlreiche Skandale".
Auch mit der Kunst- und Kulturszene will Poier abrechnen, oder zumindest sehr offen umgehen. "Auch mit meinen Ansichten zur Kunst- und Kulturszene halte ich mich nicht zurück", kündigt er an.
Dass sein Weg nicht immer bequem war, verschweigt er ebenfalls nicht. "Manches Mal geriet ich sprichwörtlich an meine Grenzen", so Poier und weiter: "Auch wenn ich des Öfteren erfahren musste, dass Wahrhaftigkeit ihren Preis hat, habe ich meine Werte, Ideale und Visionen niemals aufgegeben."
Am 28. Oktober um 18.30 Uhr präsentiert Alf Poier "Extrem 'normal'" bei Thalia in Wien.