Ungewöhnlicher Notruf im Bezirk Linz-Land: In der Nacht auf Mittwoch meldete eine Verkehrsteilnehmerin gegen 2.50 Uhr eine völlig surreale Szene. Ein Pkw stand auf der Mühlkreisautobahn (A7) kurz nach dem Knoten Linz – und zwar ohne Vorderrad.
Die Autobahnmeisterei kam wenig später zufällig zur Stelle, sicherte den Bereich ab. Danach nahm die Polizei den Vorfall auf – und rekonstruierte die Fahrt davor. Laut Landesverkehrsabteilung OÖ war ein 57-jähriger Lenker zuvor auf der A1 Richtung Salzburg unterwegs, hatte aber die geplante Ausfahrt Asten verpasst.
Bei der Abzweigung von der A1 auf die A7 kraachte er auf einen Anpralldämpfer – dabei verlor das Auto ein Vorderrad. Trotzdem soll der Mann weitergefahren sein und den schwer beschädigten Wagen schließlich am ersten Fahrstreifen abgestellt haben.
Weitere Verständigungen oder Absicherungen habe er laut Polizei unterlassen. Bei dem 57-Jährigen wurden deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung festgestellt. Ein Test ergab 2,32 Promille – der Führerschein wurde vorläufig abgenommen, die Weiterfahrt untersagt.