Der Urfahraner Markt bekommt heuer einige Neuerungen. Mit einer großen Märkte-Novelle will die Stadt Linz ihre Märkte modernisieren. Besonders der traditionelle Jahrmarkt in Urfahr steht dabei im Fokus.
Eine der auffälligsten Änderungen: Schon am Tag vor dem offiziellen Beginn soll es künftig einen zusätzlichen Abendbetrieb geben. Mit einer "Probebeleuchtung" wie beim Welser Volksfest startet der Markt bereits am Donnerstag, 30. April, um 17 Uhr.
Der Jahrmarkt dauert diesmal damit 11 Tage, also zwei Tage länger als gewohnt. Besucher haben damit mehr Zeit, um die Fahrgeschäfte, Buden und Attraktionen zu genießen.
Auch bei den Fahrgeschäften gibt es frischen Nervenkitzel. Neu ist etwa "Rio Rapidos", eine 17 Meter hohe Rafting-Bahn. In runden Booten geht es durch Stromschnellen, enge 360-Grad-Drehungen und überraschende Wassereffekte. Eines ist dabei garantiert: nass werden ist kaum zu vermeiden.
Vom Oktoberfest in München kommt außerdem das große "Lach+Freu-Haus". Auf einer Fläche von 23 mal 14 Metern warten zahlreiche Effekte: eine schmale Stiege, ein verrückter Springbrunnen, ein Heustadel mit drehbaren Heuballen, ein Kuhglocken-Labyrinth und eine Waschküche voller Überraschungen.
Technischer wird es bei "Laser Pix". Mit Laserpistolen ausgestattet tauchen Besucher in eine futuristische Spielwelt ein und kämpfen sich durch verschiedene Levels.
Für Action sorgt auch "Kanurah". Besucher werden dabei Teil einer archäologischen Expedition zu einem geheimnisvollen Maya-Tempel, in dem ein uralter Fluch zum Leben erwacht.
Mit dem zusätzlichen Abend, mehr Markttagen und neuen Attraktionen soll der Urfahraner Markt noch mehr Besucher anlocken. Marktreferent und Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) betont: Die Linzer Märkte sollen ihre Tradition bewahren und gleichzeitig am Puls der Zeit bleiben.