Zugpassagiere wundern sich

Großer Ärger: Bankomat plötzlich weg, "kein Einzelfall"

Am Vöcklabrucker Bahnhof gibt's keinen Bankomat mehr: Die Maßnahme sorgt für massives Unverständnis. Die Situation soll zudem kein Einzelfall sein.
Oberösterreich Heute
06.03.2026, 04:00
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Der Ärger in Vöcklabruck ist groß: Am Bahnhof wurde der Bankomat entfernt. Für viele Pendler und Reisende ist das ein Problem – sie können kein Bargeld mehr beheben. Christian Frickh, der Betreiber des Bahnhofsrestaurants, machte die Situation mit einer Petition publik. Die Grünen sprechen von einer "unverständlichen Maßnahme".

"Kein Einzelfall"

Der regionale Abgeordnete Rudi Hemetsberger fordert, dass die Möglichkeit zur Bargeldbehebung rasch zurückkommen muss: "Warum man den Bankomaten an diesem Verkehrsknotenpunkt entfernt hat, ist schleierhaft."

Fix sei, "dass man "völlig unsensibel vorgegangen ist und viele Leute vor Ort verunsichert und verärgert hat". Der Fall "ist ein exzellentes Beispiel, wie man mit einer Maßnahme den Alltag der Menschen verkompliziert".

Auch Bundesrätin und Grüne Bezirkssprecherin Claudia Hauschildt-Buschberger zeigt sich empört. Sie kündigt eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) an: "Denn offenbar ist diese Vorgangsweise in Vöcklabruck kein Einzelfall" – auch an anderen Bahnhöfen könnten Bankomaten verschwinden.

ÖBB wollen "vielfältiges Angebot"

Speziell zum Gerät in Vöcklabruck sagt Hauschildt-Buschberger: "Ich pendle mehrmals die Woche von Vöcklabruck nach Wien und sehe, wie stark dieser Bankomat benötigt wird." Eine zusätzliche Anfrage an Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) soll klären, ob ein Bankomat über die Oesterreichische Nationalbank zur Verfügung gestellt werden könnte.

"Heute" hat bei den ÖBB nachgefragt: Man habe die Information erhalten, dass der Bankomat entfernt werden soll, erklärt Pressesprecher Christopher Seif. "Und am nächsten Tag war er schon weg." Dass auch von anderen Bahnhöfen Geräte verschwinden sollen, ist Seif nicht bekannt. Im Interesse des Unternehmens wäre das jedenfalls nicht. "Uns ist wichtig, dass ein vielfältiges Angebot vorhanden ist."

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