Seit Jahren zählt David Gandy (46) zu den bekanntesten Gesichtern der Männermode. Er modelte für Dolce & Gabbana und Marks & Spencer, heute ist er unter anderem Markenbotschafter von Hackett London. Für die Eröffnung des neuen Stores kam der Brite nach Wien. Im Gespräch mit "Heute" erzählt er, wie er sich in einer von Frauen geprägten Modewelt durchgesetzt hat.
Gandy wollte mehr, als nur vor der Kamera stehen: Er wollte als Männermodel auf Augenhöhe mit den großen Namen – Frauennamen – der Branche wahrgenommen werden. Doch dafür musste er sich erst seinen Platz erkämpfen, in einer Zeit in welcher fast nur weibliche Topmodels zu den größten Stars der Modebranche zählten.
Gandy spricht von einer "gläsernen Decke" – einer unsichtbaren Hürde, die er in einer Modewelt durchbrechen musste, in welcher an der Spitze nur Frauen waren. Und irgendwann ist ihm das gelungen – doch die Reise war lang.
Er wusste immer wo er hinwollte und hat hart dafür gearbeitet. Vor allem ließ er sich von Zweifelnden nicht beirren und hörte nur auf sich selbst – auch dann, wenn andere ihm davon abrieten. "Ich habe einfach alle Ratschläge ignoriert", erzählt Gandy lachend im "Heute"-Talk.
Sechs Jahre. So lange dauerte es, bis Gandy den Auftrag bekam, der seine Karriere entscheidend voranbrachte: Dolce & Gabbana. Mit dieser Chance und einem starken Team im Rücken hat er den Sprung auf die große Bühne schließlich geschafft. "Das brachte mich auf Augenhöhe, sodass ich mich mit den weiblichen Topmodels messen konnte", erzählt er rückblickend. "Es hat eine lange Zeit gedauert, aber ich hab's geschafft."