Für US-Präsident Donald Trump (80) wird das Regieren künftig deutlich schwieriger. Seine Republikaner müssen eine empfindliche Niederlage bei den Kongresswahlen hinnehmen. Ausgerechnet im Repräsentantenhaus, einer der beiden Kammern des US-Kongresses, verlieren sie ihre bisherige Vormachtstellung. Inzwischen steht auch fest: Die Demokraten erobern den Senat.
Für US-Präsident Donald Trump ist das Ergebnis eine deutliche Schlappe. Die Zwischenwahlen gelten traditionell als wichtiger Stimmungstest für die amtierende Regierung. Sie zeigen, wie zufrieden die Bevölkerung mit der bisherigen Arbeit des Präsidenten ist.
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Mit dem Verlust der Mehrheit in beiden Kongresskammern steht Trump vor erheblichen politischen Herausforderungen. Die Demokraten können zentrale Vorhaben des Präsidenten künftig blockieren und seine politische Agenda deutlich erschweren.
Trump wird damit zunehmend zur sogenannten "Lame Duck" – einer "lahmen Ente", deren politischer Einfluss eingesch
ränkt ist. Besonders in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit könnte es für ihn schwierig werden, wichtige Gesetzesprojekte durch den Kongress zu bringen.
Darüber hinaus können sie Untersuchungen gegen die Regierung des Republikaners einleiten. Trump muss sich damit auf deutlich stärkeren Widerstand im Kongress einstellen.
Auch an der Spitze des Repräsentantenhauses könnte es zu einer bedeutenden Veränderung kommen. Hakeem Jeffries, der bisher die demokratische Minderheit in der Parlamentskammer angeführt hat, hat nun Chancen auf den Vorsitz.
Sollte Jeffries tatsächlich zum neuen Vorsitzenden gewählt werden, wäre das ein historischer Moment: Er wäre der erste Schwarze in der Geschichte der Vereinigten Staaten, der dieses Amt bekleidet.