US-Präsident Donald Trump (80) muss sich auf deutlich mehr Gegenwind einstellen! Seine Republikaner haben die Kontrolle über das Repräsentantenhaus verloren. Nach einer Prognose des US-Senders CNN konnten die Demokraten genügend Mandate gewinnen, um künftig die Mehrheit in der Parlamentskammer zu stellen.
Damit endet nach vier Jahren die Vorherrschaft der Republikaner im Repräsentantenhaus. Die Demokraten kommen laut CNN auf mindestens 218 der insgesamt 435 Sitze und erreichen damit die entscheidende Marke für einen Mehrheitswechsel.
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Für den US-Präsidenten könnte das Ergebnis erhebliche Konsequenzen haben. Denn mit der neuen Mehrheit erhalten die Demokraten wichtige Möglichkeiten, Trumps Regierung unter Druck zu setzen. Sie können geplante Gesetze verhindern, bei Verhandlungen über den Staatshaushalt mitbestimmen und Untersuchungen gegen die Regierung anstoßen.
Auch bei der Besetzung eines der wichtigsten politischen Ämter in Washington zeichnet sich eine Veränderung ab. Hakeem Jeffries, der bisher die demokratische Minderheit im Repräsentantenhaus angeführt hat, könnte künftig den Vorsitz der Parlamentskammer übernehmen.
Seine Wahl wäre zugleich eine Premiere in der US-Geschichte: Noch nie stand ein Schwarzer an der Spitze des Repräsentantenhauses.