Teilen? Nicht mit Satansbratan!
Kurz vor dem großen Finale der "Villa der Versuchung" wartet auf die verbliebenen Bewohner noch einmal eine besonders fiese Versuchung. Im Versuchungszimmer liegen satte 10.000 Euro in bar bereit.
Die Kandidaten dürfen den Raum nacheinander betreten und selbst entscheiden, wie viel sie davon mitnehmen.
Erik alias Satansbratan will unbedingt als Erster hinein. Schon deshalb kracht es mit Chika und Jana Pallaske. Als Chika genervt reagiert, macht der Österreicher eine klare Ansage: "Wenn ihr ein Problem habt, wählt mich raus. Nerv mich nicht, Chika!" Dann öffnet sich für ihn die Tür.
Und Erik macht genau das, womit seine Mitstreiter wohl nicht gerechnet haben: Er nimmt nicht ein paar Hundert oder ein paar Tausend Euro. Er nimmt alles.
"Ich habe keine Sekunde überlegt. Ich nehme alles, und alles ist für meine Mama", erklärt Satansbratan seine Entscheidung. Für alle Kandidaten nach ihm bleiben damit exakt null Euro übrig.
Als Chika anschließend das leere Versuchungszimmer betritt, kann sie kaum glauben, was passiert ist. "Hat der Drecksack alles genommen?", fragt sie fassungslos.
Auch Thorsten Legat ist bedient. Er bezeichnet Eriks Aktion als "asoziales Verhalten". Jana wiederum beobachtet, wie die Stimmung unter den Bewohnern endgültig kippt: "Die haben sich da zerfleischt untereinander."
Für Satansbratan wird die 10.000-Euro-Aktion schließlich teuer – zumindest spielerisch. Denn bei der anschließenden Entscheidung wenden sich auch Kandidaten gegen ihn, mit denen er zuvor noch gut ausgekommen war. Erik wird aus der "Villa der Versuchung" gewählt.
Damit erfüllt sich ausgerechnet seine eigene Ansage: "Wenn ihr ein Problem habt, wählt mich raus." Genau das machen sie.
Ganz mit leeren Händen muss Satansbratan die Villa allerdings nicht verlassen. Die kompletten 10.000 Euro darf er behalten.
Den Sieg verpasst er – dafür geht zumindest seine Mama nicht leer aus.