Die Trödelshow "Bares für Rares" sorgt immer wieder für Überraschungen. Diesmal staunte Kandidat Willi nicht schlecht, als er erfuhr, was sein Mitbringsel wirklich wert ist.
Über 35 Jahre hatte das Jever-Werbeschild in Willis Wohnung gehangen. Ein Geschenk von einem Freund, wie er erzählte. "Ich habe die Biermarke gewechselt und deshalb muss es jetzt weg", scherzte er über seinen Verkaufsgrund.
Moderator Horst Lichter (64) war sofort begeistert: "Eines der hübschesten Schilder, die ich je gesehen habe." Doch er wunderte sich über die Schrauben an den Seiten, welche untypisch für Emaille-Schilder sind.
Experte Detlev Kümmel (58) löste das Rätsel: Es handelt sich um ein Werbeschild mit Hinterglasdruck. "Ach, das ist Glas?", staunte Lichter. Auf dem Schild ist ein Kiebitz-Becher abgebildet, ein historisches Markenzeichen der Brauerei als Dank an Fürst Otto von Bismarck.
Das Schild stammt aus den 1950er-Jahren und ist in ausgezeichnetem Zustand. Als Willi gefragt wurde, was er sich erhofft, antwortete er zögerlich: "Vielleicht 200 Euro?" Kümmel schätzte den Wert jedoch auf 500 bis 600 Euro. "Hui, das ist ja super", freute sich Willi.
Im Händlerraum erkannte Friedrich Häusser (73) sofort das Material. "Reklameschilder hinter Glas bekommen auch wir nur selten zu Gesicht", gab er zu. Er eröffnete mit 150 Euro.
Dann schaltete sich Benjamin Leo Leo (53) ein: "Ich finde es toll", und bot sofort 400 Euro. Häusser konterte zwar, doch am Ende erhielt Leo Leo für 450 Euro den Zuschlag. Willi konnte sein Glück kaum fassen: Er kassierte mehr als doppelt so viel, wie erhofft.
"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder in der Mediathek.