Autofahrer tötet Österreicher:

"Als Familienvater läuft es mir kalt Rücken herunter"

Nach einem Feuerwehrfest wurde ein 20-Jähriger in Globasnitz von einem Fahrzeug erfasst und getötet. Der Bürgermeister des Ortes ist fassungslos.
André Wilding
12.08.2026, 16:45
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Ein dumpfer Knall machte einen Anrainer in den frühen Morgenstunden auf die Tragödie aufmerksam: Auf der Bleiburger Straße (B81) bei Traundorf lag ein schwer verletzter 20-Jähriger. Der junge Kärntner war zuvor zu Fuß von einem Feuerwehrfest aufgebrochen. Ein Fahrzeug hatte ihn frontal erfasst. Der Lenker blieb nicht an der Unfallstelle.

Der 20-Jährige hatte am Samstag das Fest der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan unterm Feuersberg in Globasnitz besucht und befand sich anschließend auf dem Heimweg in Richtung Bleiburg.

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Anrainer findet 20-Jährigen

Zwischen 4 und 5 Uhr in der Früh hörte ein Anrainer einen dumpfen Knall. Als er nachsah, entdeckte er den 20-Jährigen und begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Eine nachkommende Autolenkerin blieb ebenfalls stehen und verständigte die Einsatzkräfte. Für den jungen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er starb an der Unfallstelle.

"Das ist das schlimmste und tragischste, was passieren kann. Als Familienvater läuft es mir kalt den Rücken herunter, wenn ich daran denke", sagt Bernard Sadovnik, Bürgermeister von Globasnitz/Globasnica, gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Lenker fährt nach tödlichem Unfall weiter

Besonders für Entsetzen sorgt, dass der unbekannte Lenker nach dem Zusammenstoß nicht anhielt und dem 20-Jährigen keine Hilfe leistete.

"Man geht zu Fuß und dann passiert so etwas. Eine unvorstellbare Tragödie. Es braucht mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr", appelliert Sadovnik in der Tageszeitung.

Die Polizei versucht nun, den genauen Ablauf des tödlichen Unfalls zu rekonstruieren. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der 20-Jährige auf der linken Fahrbahnseite unterwegs gewesen sein.

Auto dürfte schwer beschädigt sein

Zeugen des eigentlichen Zusammenstoßes gibt es bisher nicht. Auch ist nicht bekannt, in welche Richtung das gesuchte Fahrzeug nach dem Unfall weiterfuhr.

Die Ermittler gehen allerdings davon aus, dass der Wagen bei der Kollision erhebliche Schäden davongetragen haben muss.

"Aufgrund der Verletzungen gehen wir davon aus, dass das Fahrzeug schwer beschädigt worden sein muss", sagt Polizeisprecher Mario Nemetz gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Wer ein auffällig beschädigtes Fahrzeug gesehen hat oder andere Hinweise zum flüchtigen Lenker geben kann, soll sich bei der Polizeiinspektion Bleiburg, einer anderen Polizeidienststelle oder unter dem Notruf 133 melden.

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