"Bringt Hubertus Schnee..."

Alte Bauernregel sagt jetzt den Winter voraus

Eine alte Bauernregel zum Hubertustag am 3. November deutet auf einen frühen Wintereinbruch hin. Was wirklich dahinter steckt.
03.11.2026, 08:12
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Kommt der Winter heuer früher als erwartet? Eine jahrhundertealte Bauernregel sorgt am Dienstag (3. November) für Gesprächsstoff. Während eisige Luftmassen und erste Schneefälle bereits die österreichischen Berge erreichen, richtet sich der Blick auf einen besonderen Tag im Kalender.

Denn ausgerechnet der Hubertustag soll nach einer alten Wetterweisheit verraten, wie sich der restliche November entwickeln könnte.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Schnee im November?

Der 3. November ist dem heiligen Hubertus von Lüttich gewidmet, der seit Jahrhunderten als Schutzpatron der Jäger und Förster gilt. Mit seinem Gedenktag sind auch zahlreiche überlieferte Wetterregeln verbunden.

Eine davon lautet: "Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt’s den ganzen November weiß." Die Bedeutung dahinter: Zeigen sich am Hubertustag bereits Frost und Schneeflocken, soll laut Volksmund der gesamte November winterlich ausfallen.

Wettermodelle zeigen anderes Bild

Umgekehrt besagt die alte Überlieferung, dass ein trockener und milder Hubertustag auf einen späteren Winterbeginn hindeutet. Doch die aktuellen meteorologischen Langfristmodelle zeichnen für die kommenden Wochen ein anderes Bild als die Bauernregel.

Ob sich der Winter tatsächlich schon im November dauerhaft in Österreich festsetzt, lässt sich aus dem Wetter am Hubertustag jedenfalls nicht verlässlich ableiten. Die alte Bauernregel bleibt damit vor allem eines: eine traditionelle Wetterweisheit und keine sichere Prognose.

Die Prognose im Detail

Am Dienstag halten sich von früh bis spät dichte Wolken, vor allem im Mostviertel und im Semmering-Wechsel-Gebiet fallen vereinzelt auch ein paar Regentropfen bzw. oberhalb von 700 bis 900 Meter Schneeflocken. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus nördlichen Richtungen. Maximal werden 4 bis 9 Grad erreicht.

Der Mittwoch beginnt vom Wald- bis ins Mostviertel oft trüb durch Hochnebel, Richtung Weinviertel aber schon mit ersten Auflockerungen. Der Hochnebel lockert im Tagesverlauf noch weiter auf, am Nachmittag zeigt sich vor allem im östlichen Flachland noch öfters die Sonne. Der Wind weht mäßig aus Ost bis Nordost und die Temperaturen steigen auf 6 bis 10 Grad.

Am Donnerstag halten sich zu Beginn verbreitet Nebel und Hochnebel. Im Laufe des Vormittags löst sich dieser vor allem im östlichen Flachland auf, zäher hält er sich noch im Waldviertel und im Donauraum. Ansonsten zeigt sich noch häufig die Sonne. Bei mäßigem Ostwind werden nach einem leicht frostigen Start noch 6 bis 11 Grad erreicht.

wil, 03.11.2026, 08:12
Mehr zum Thema
Weitere Storys