AMD hat erneut beeindruckende Quartalszahlen vorgelegt. Der US-Chiphersteller verbuchte 11,5 Milliarden US-Dollar Umsatz, zwei Milliarden US-Dollar Betriebsgewinn und 2,3 Milliarden US-Dollar Nettogewinn.
Trotzdem sackte die AMD-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen um rund neun Prozent ab. Ein nachvollziehbarer Grund für den Kursrutsch ist nicht erkennbar.
Wie "heise online" berichtet, hat der Absacker nach den Geschäftsberichten bei AMD bereits Tradition. In Finanzforen trägt die Firma daher den Spitznamen "Advanced Money Destroyer" statt "Advanced Micro Devices".
Im Gaming-Bereich verzeichnet AMD einen Rückgang von 31 Prozent binnen eines Jahres. Das Unternehmen macht dafür das sogenannte Semi-Custom-Geschäft verantwortlich – also Kombiprozessoren für Spielkonsolen wie die PlayStation 5 (Pro) und Xbox Series S/X.
Der Umsatz mit Embedded-Produkten wie Ryzen Embedded nähert sich mit 977 Millionen US-Dollar der Milliardenmarke. Im Jahresvergleich entspricht das einem Wachstum von fast 19 Prozent.