Eltern an einer Mittelschule in Wien-Floridsdorf zitterten um ihre Kinder! An der Mittelschule in der Reisgasse in Wien-Floridsdorf drohte ein 15-Jähriger in einem Chat mit einem Amoklauf. Noch am Sonntagabend informierte die Schulleitung die Eltern über die vermeintliche Gefahr.
"An unserer Schule wurde ein Amoklauf angekündigt", hieß es in einer Nachricht an die Eltern, die "Heute" vorliegt. Die Person, die die Tat geplant haben soll, sei bekannt. Auch die Polizei sei bereits eingeschaltet worden.
Wie die Wiener Polizei auf "Heute"-Anfrage bestätigt, wurde ein 15-Jähriger über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß wegen des Verdachts der mehrfachen gefährlichen Drohung angezeigt. Die Ermittlungen laufen. Ob er tatsächlich Vorbereitungen für einen Amoklauf getroffen hat, ist derzeit nicht bekannt. Laut "Heute"-Infos soll er aber angeblich Bilder von Waffen in Chats geteilt haben.
Die Schulleitung reagierte auf die Amok-Drohung und verschob den Unterrichtsbeginn am Montag (19. Oktober) für alle Schüler auf 9 Uhr. Damit soll ein geordneter Schulbetrieb ermöglicht werden. Auf "Heute"-Nachfrage beruhigt die Mittelschuldirektorin: Die Kinder könnten gefahrlos in die Schule kommen.
Bereits in der Elterninformation hatte die Schule betont, dass Polizei und Schulbehörde eng zusammenarbeiten und die Sicherheit der Kinder oberste Priorität habe. Sollte sich die Situation ändern, würden die Eltern umgehend informiert. Die polizeilichen Ermittlungen laufen weiter.