Sarah Kuttner muss zur Chemo

"An Heiligabend keine Haare mehr!" – TV-Star über Krebs

Bittere Nachrichten für Sarah Kuttner (47)! Die ehemalige VIVA-Moderatorin hatte gehofft, ihren Brustkrebs ohne Chemotherapie behandeln zu können.
04.11.2026, 15:31
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Eigentlich hatte Sarah Kuttner zuletzt noch Grund zur Hoffnung. Nach ihrer Brustkrebsdiagnose im Herbst ging die Moderatorin davon aus, dass eine Antihormontherapie und eine anschließende Operation ausreichen könnten.

Doch nun muss sie sich auf einen deutlich längeren Behandlungsweg einstellen.

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In der neuen Folge ihres Podcasts "Das kleine Fernsehballett", den sie gemeinsam mit Journalist Stefan Niggemeier betreibt, berichtet Kuttner von einem Untersuchungsergebnis, das ihre bisherigen Pläne verändert hat.

"Mein Tumor ist ein bisschen rumpeliger"

"Mein Onkotest ist da", erklärt die 47-Jährige. Die Untersuchung sollte zeigen, wie aktiv ihr Tumor ist und welche Behandlung infrage kommt. Das Ergebnis fiel allerdings anders aus als zunächst erhofft.

"Mein Tumor ist ein bisschen rumpeliger, als man dachte", erzählt Kuttner. Ein entscheidender Grenzwert sei überschritten worden, wenn auch nur knapp. Ihre Ärzte empfehlen deshalb zusätzlich eine Chemotherapie: "Dann machen wir definitiv lieber eine Chemo", sagt die Moderatorin.

Die Behandlung soll rund viereinhalb Monate dauern. Erst danach ist die Operation geplant.

"An Heiligabend keine Haare mehr"

Besonders offen spricht Kuttner über die möglichen körperlichen Folgen der Therapie. Sie geht davon aus, dass sie ihre Haare verlieren wird: "Also ich werde tatsächlich an Heiligabend keine Haare mehr haben", erklärt sie.

Doch selbst in dieser schwierigen Situation bewahrt sich die Moderatorin ihren Humor: "Ich werde mir aber diese Woche noch neue kaufen", scherzt sie mit Blick auf eine Perücke. Ein Rezept dafür habe sie bereits bekommen. Sogar ein passender Perückenständer sei ihr verschrieben worden.

Ganz ohne Sorgen blickt sie allerdings nicht auf die kommenden Monate: "Ich hab so ein bisschen Sorge", gesteht sie und spricht über die möglichen Nebenwirkungen der Behandlung.

Arzt rief an Halloween an

Wie schnell sich ihre Situation verändert hat, schildert Kuttner ebenfalls im Podcast. An Halloween habe sie der Anruf ihres Onkologen erreicht. Nur eine halbe Stunde später sei sie bereits im Krankenhaus gewesen. Dort wurde sie über die Chemotherapie aufgeklärt.

Außerdem setzte ihr Arzt einen kleinen Metallmarker in den Tumor ein. Dieser soll dabei helfen, Veränderungen während der Behandlung genau zu beobachten. Kuttner nennt das kleine Metallstück scherzhaft ihren "Bill-Gates-Chip".

Als Nächstes soll ihr ein sogenannter Port eingesetzt werden, über den die Medikamente verabreicht werden können.

Auch ihre Tour muss abgesagt werden

Die Krebsbehandlung hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch berufliche Folgen. Den ersten Teil ihrer für das Frühjahr 2027 geplanten Podcasttour muss Kuttner gemeinsam mit Stefan Niggemeier absagen.

Während bestimmter Phasen der Chemotherapie wird ihr Immunsystem geschwächt sein. Größere Menschenansammlungen und Flugreisen soll sie deshalb vermeiden.

Auf ihren Podcast müssen die Fans allerdings nicht verzichten. "Das kleine Fernsehballett" soll weiterhin regelmäßig erscheinen.

Diagnose erst vor wenigen Wochen öffentlich gemacht

Mitte Oktober hatte Kuttner erstmals ausführlicher über ihre Brustkrebserkrankung gesprochen. Damals erklärte sie, dass sich in ihrer rechten Brust ein rund drei Zentimeter großer Tumor befinde.

Schon zuvor hatte sie wegen der Diagnose mehrere öffentliche Auftritte abgesagt.

red, 04.11.2026, 15:31
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