Schonungslos ehrlich blickt Chris Rock (61) auf das Ende seiner Ehe zurück und gibt sich selbst einen großen Teil der Schuld. "Ich war kein guter Ehemann", sagt der US-Comedian im Interview mit dem Magazin "GQ", das ihn zu einem seiner "Männer des Jahres" gekürt hat. "Ich habe viele Pornos geschaut."
Damit ist inzwischen Schluss. "Ich schaue keine Pornos mehr. Ich habe seit fünf, sechs Jahren keine Pornos mehr geschaut", stellt Rock klar. Stolz sei er auf diese Zeit nicht: "Es ist nichts, worauf ich stolz bin, aber es ist etwas, durch das ich durchmusste."
Fast 20 Jahre war Rock mit Malaak Compton-Rock verheiratet, 2014 trennten sich die beiden, 2016 folgte die Scheidung. Das Paar hat zwei gemeinsame Töchter. Dass er seine Frau damals betrogen hatte, gab Rock schon 2018 in seinem Netflix-Special "Tamborine" zu.
Heute vergleicht er sich mit einem Marvel-Helden. "Jeder in einem Marvel-Film, Mann oder Frau, muss seine Kräfte testen", sagt er. "Ich habe meine Kräfte getestet. Mir wurde definitiv klar, dass ich nicht Gott bin oder auch nur annähernd in seiner Nähe, und ich wurde gehörig auf den Boden geholt, wie es auch sein sollte."
Geholfen hat ihm dabei auch eine Diagnose. Rock leidet an einer sogenannten nonverbalen Lernstörung, die vor allem soziale Signale betrifft. Erst dadurch sei ihm bewusst geworden, "wie unsensibel ein Großteil meines Verhaltens über die Jahre war".