Eine kaputte Wirtschaft und blutige Proteste setzen das Mullah-Regime im Iran unter Druck. Zudem hat US-Präsident Donald Trump – nach seinem geglückten Feldzug gegen Venezuela – immer öfter mit einer US-Intervention gedroht.
Nun traten die Machthaber in Teheran die Flucht nach vorne an und antworteten mit einer nachdrücklichen Warnung an die USA und deren Streitkräfte. In einer Rede kündigte der Präsident des iranischen Parlaments, Mohammad Baqer Qalibaf mögliche Reaktionen seines Landes an.
Demnach würden die iranischen Streitkräfte "sowohl das besetzte Gebiet als auch die Zentren des US-Militärs und die Schifffahrt" ins Visier nehmen, sollten die USA angreifen. Mit dem besetzten Gebiet bezog sich Qalibaf auf Israel.
Wie realistisch die iranische Bedrohung sowohl für die US-Stützpunkte als auch für Israel ist, lässt sich nur schwer sagen, da die Streitkräfte des Gottesstaates geschwächt sind. Grund dafür sind Luftangriffe seitens der USA und Israels im Juni 2025.
Stärker dürften sich die USA durch eine Blockade der Straße von Hormus betroffen fühlen. Die Meerenge gilt als eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten. Eine Blockade würde auch in den USA zu einer Erhöhung der Inflation führen.