"Intensive Schallwelle"

US-Superwaffe? Maduros Leibwächter spuckten Blut

Anfang Jänner haben die USA Venezuela angegriffen. Ein venezolanischer Soldat schildert jetzt, was sich beim Angriff zugetragen haben soll.
Newsdesk Heute
11.01.2026, 17:06
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Vor etwas mehr als einer Woche kam es zu einer Blitzaktion: Die USA griffen Venezuela an und nahmen Präsident Maduro gefangen. Mittlerweile sitzt Maduro in den USA in Haft. Wie "20 Minuten" berichtet, wirft nun die angebliche Aussage eines venezolanischen Soldaten Fragen auf – vor allem darüber, welche Waffen das US-Militär eingesetzt hat.

Der politische Aktivist Mike Netter hat auf X Teile eines Interviews veröffentlicht. Trumps frühere Pressesprecherin Karoline Leavitt empfahl diesen Beitrag am Samstag weiter. Wer das Gespräch geführt hat, ist bislang unklar. Unabhängig bestätigt ist das Interview bisher nicht.

Auch der venezolanische Journalist Casto Ocando, der als regierungskritisch gilt, hat eine Tonspur mit ähnlichem Inhalt veröffentlicht – allerdings ohne die Fragen, die Netter teilt. Laut Transkript schildert ein ungenannter Sicherheitsbeamter Nasenbluten, Blutspucken und Bewegungsunfähigkeit bei den Betroffenen. Der Soldat vermutet, dass Schallwaffen im Spiel gewesen sein könnten. Außerdem sollen kurz vor dem Angriff alle Radarsysteme plötzlich ausgefallen sein.

"Intensive Schallwelle" als Auslöser?

Danach landeten laut dem Soldaten acht Hubschrauber, aus denen rund 20 Soldaten ausstiegen. Die US-Truppen hätten "nicht wie irgendetwas ausgesehen, gegen das wir je zuvor gekämpft haben". Es seien etwa hundert venezolanische Sicherheitskräfte und weitere Personen getötet worden. Die Soldaten seien regelrecht überrannt worden.

In der von Mike Netter verbreiteten Version beschreibt der Soldat eine Waffe, die er "nicht identifizieren konnte". "Es war wie eine extrem intensive Schallwelle. Ich hatte das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren. Wir fingen an, aus der Nase zu bluten." Manche hätten sogar Blut gespuckt. In der Tonspur des venezolanischen Soldaten ist auch vom Gefühl die Rede, im Kopf nichts mehr zu hören – der Rest stimmt grob mit Netters Angaben überein. Einen Beweis für die Echtheit der Aufnahme gibt es bisher aber nicht.

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