Ein Drohnenangriff hat in Russland für Schäden und einen Feuerwehreinsatz gesorgt: In der Hafenstadt Primorsk nahe der finnischen Grenze ist nach Behördenangaben ein Treibstofflager getroffen worden.
Wie der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, am Montag im Onlinedienst Telegram mitteilte, wurde dabei ein Tank beschädigt. In der Folge brach ein Brand aus. "Ein Treibstofftank sei beschädigt worden, wobei ein Feuer ausgebrochen sei", erklärte Drosdenko.
Einsatzkräfte seien vor Ort, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Zudem sei das Personal vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.
Nach russischen Angaben reagierte auch die Luftabwehr auf die Angriffe: Mehr als 50 Drohnen seien über der Region Leningrad abgeschossen worden. Die Maßnahmen zur Abwehr würden weiterhin andauern. Die Gegend gilt im Krieg mit der Ukraine bislang nicht als häufig betroffenes Ziel.
Seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 greift die Ukraine ihrerseits regelmäßig Ziele auf russischem Gebiet an. Dabei stehen insbesondere militärische Einrichtungen sowie Energieanlagen im Fokus.