Kurzbefehle am Mac zu erstellen, war bisher umständlich: Man musste jeden einzelnen Schritt selbst zusammensuchen und verknüpfen. Bei komplexeren Aufgaben war das mühsam und fehleranfällig. Mit macOS 27 Golden Gate ändert sich das grundlegend.
Dank Apple Intelligence kannst du jetzt einfach in eigenen Worten beschreiben, was ein Kurzbefehl für dich erledigen soll – und das funktioniert auch auf Deutsch.
Wie macwelt.de berichtet, startet Apple Intelligence beim Anlegen eines neuen Kurzbefehls mit einem Eingabefeld. Dort tippst du ein, was die Automatisierung machen soll. Die KI sucht dann nach den passenden Aktionen und erstellt den Kurzbefehl automatisch.
Die Möglichkeiten sind vielfältig: Du kannst Informationen über den Mac abrufen, Einstellungen anpassen, E-Mails oder Nachrichten versenden, Kalendertermine auflisten oder Daten von Webseiten holen. Mehrere Aktionen lassen sich auch miteinander verknüpfen.
Kurzbefehle können zu bestimmten Zeitpunkten automatisch starten - etwa wenn eine Nachricht von einer bestimmten Person eintrifft oder wenn sich der Mac mit dem WLAN verbindet.
An ihre Grenzen stoßen die Kurzbefehle beim direkten Zugriff auf Dokumentinhalte. Text in einem geöffneten Dokument kann nicht automatisch erkannt werden – du musst ihn erst markieren oder in die Zwischenablage kopieren.
Für solche Aufgaben wäre ein AppleScript notwendig, das du allerdings selbst schreiben musst. Apple Intelligence bietet hierfür noch keine Unterstützung.
Durch die Möglichkeit, Kurzbefehle in eigener Sprache zu beschreiben, lassen sich Automatisierungen viel einfacher erstellen als bisher. Du kannst Ideen unkompliziert ausprobieren und schauen, ob sie funktionieren. Die Liste der verfügbaren Aktionen wurde gegenüber macOS 26 Tahoe ebenfalls erweitert.