WM-Kracher

Argentiniens Sport-Ikone zittert vor ÖFB, lobt Tagger

Das WM-Duell zwischen Österreich und Argentinien elektrisiert die Sportwelt weit über die Fußballgrenzen hinaus. Auch Tennis-Ikone Gabriela Sabatini.
Sport Heute
20.06.2026, 16:12
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Österreich gegen Weltmeister Argentinien ~ dieses Spiel am Montag (19 Uhr österreichischer Zeit) begeistert schon jetzt Sportfans weltweit. So auch die argentinische Tennis-Ikone Gabriela Sabatini, die immerhin einen Grand-Slam-Titel holte, 27 Turniere gewann und es bis auf Platz drei der Weltrangliste schaffte.

Im Vorfeld des ATP-250-Turniers von Mallorca zeigte sich die 56-Jährige auch als ganz großer Fußballfan. "Das wird ein schwieriges Match für beide Teams. Da freue ich mich schon drauf", meinte Sabatini auf den Fußball-Leckerbissen in Dallas angesprochen. "Ich weiß, dass die Österreicher gut gespielt haben, eine gute Mannschaft haben. Und Argentinien ist gut gestartet", meinte Sabatini, die hinterherschob: "Es kann aber alles passieren. Bei einer WM kann man nichts vorhersagen", so die einstige Top-Tennisspielerin. Sabatini wird sich die Partie freilich vor dem TV-Bildschirm anschauen.

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ÖFB? "Das wird schwierig"

"Ich liebe Fußball. Mein Team ist River Plate. Ich schaue mir so viele Spiele wie möglich an", erzählte die 1996 zurückgetretene Ex-Tennisspielerin dann, erklärte auch die Bedeutung der WM in ihrem Heimatland: "Fußball ist mit großem Abstand die wichtigste Sportart. Bei der letzten WM hat wirklich jeder Fußball geschaut, alle haben in den Straßen gefeiert. Das war etwas ganz Spezielles. Aber das ein zweites Mal zu schaffen, wird knifflig", so Sabatini.

Ein Schlüssel könnte für Rot-Weiß-Rot sein, Superstar Lionel Messi zu stoppen. Doch wie ist das möglich? Darauf hatte auch Sabatini keine Antwort: "Da braucht man eine ganz große Strategie. Er ist so motiviert, wenn er für Argentinien spielt. Und man muss auch die anderen Spieler, die ihm helfen, stoppen", schmunzelte Sabatini, die sich auch von Österreichs erstem WM-Auftritt beeindruckt zeigte: "Sie haben 3:1 gewonnen, haben viel Selbstvertrauen. Das wird schwierig."

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Lob für Top-Talent Tagger

Noch ein bisschen besser kennt sich Sabatini freilich im Tennis aus. Deshalb hat sie natürlich auch ein Auge auf die hochtalentierte rot-weiß-rote Nachwuchsspielerin Lilli Tagger geworfen. "Ich kenne sie wegen Francesca Schiavone (Taggers Trainerin, Anm.), wir sind gut befreundet. Ich habe Lilli letztes Jahr beim Juniorinnenturnier in Roland Garros zugeschaut, ich habe sie dieses Jahr ein paar Mal gesehen. Sie hat ein wundervolles Spiel, hat eine große Zukunft und ist bei Francesca in guten Händen", lachte sie.

Österreichs Nummer eins Anastasia Potapova – die gebürtige Russin spielt seit Jahresbeginn für Österreich – kennt Sabatini allerdings deutlich weniger. "Ich habe ihren Namen natürlich gesehen, sie war stark in der Sandplatz-Saison. Sie hat eine gute Zukunft vor sich", so die Grand-Slam-Siegerin.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 20.06.2026, 20:23, 20.06.2026, 16:12
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