Die erfreuliche Nachricht vorneweg: Stefan Posch hat seine Gesichtsmaske erhalten. Der ÖFB-Teamspieler erlitt bekanntlich bei Österreichs WM-Auftaktspiel gegen Jordanien (3:1) beim Zusammenstoß mit Gegenspieler Odeh Fakhoury in der Schlussphase einen Kieferbruch. Operation ist keine nötig, allerdings wurde am Donnerstag in Los Angeles das Gesicht des Rechtsverteidigers vermessen, danach in Phoenix (Arizona) eine Spezialmaske angefertigt.
Diese ist noch rechtzeitig beim ÖFB-Teamtross angekommen. Denn am Samstag trainierte Posch bereits mit seiner neuen Gesichtsmaske. Ob der 29-Jährige die Trainingseinheit im vollen Umfang bestreiten konnte, ist derweil nicht bekannt. Zaungäste waren bei der letzten Trainingseinheit im Harder Stadium der Universität von Santa Barbara vor der Abreise Richtung Texas nur für einige Minuten zugelassen.
Die Einheit hatte ohnehin ungewohnt früh begonnen, war schon um 9.30 Uhr angesetzt. Damit reagierte Teamchef Ralf Rangnick auf die ungewohnt frühe Anstoßzeit des WM-Duells gegen Argentinien am Montag. In Dallas wird nämlich um 19 Uhr österreichischer Zeit, 12 Uhr mittags vor Ort, angepfiffen. Das entspricht aber 10 Uhr vormittags in Santa Barbara, wo das ÖFB-Team sein WM-Camp aufgeschlagen hat. Die Spieler sollten sich mit der frühen Beginnzeit daran gewöhnen. Star Marko Arnautovic hat bereits verraten, kein Morgenmensch zu sein.
Nach der Trainingseinheit geht es Schlag auf Schlag. Denn schon um 12.46 Uhr hebt vom Regionalflughafen in Santa Barbara nur wenige Minuten vom Teamcamp entfernt die ÖFB-Chartermaschine in Richtung Texas ab. Der Flug nach Dallas dauert rund dreieinhalb Stunden. Die Landung erfolgt dann um 18.14 Uhr Ortszeit.
Am Sonntag trainieren die Spieler dann vor Ort, um sich an das Klima in Texas zu gewöhnen. Eine Einheit ist für 11 Uhr vormittags auf einem Platz der Southern Methodist University von Dallas angesetzt.