Drastische Worte

Arnautovic-Coach wittert nach Pleite eine Verschwörung

Skandal-Trainer Albert Riera sorgt einmal mehr für Aufsehen. Der Coach von Roter Stern Belgrad wietterte nach der Europacup-Pleite eine Verschwörung.
18.10.2026, 09:12
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Heftiger Ärger bei Roter Stern Belgrad! Trainer Albert Riera (44) ist nach der bitteren 2:3-Niederlage beim FC Lugano in der Conference League außer sich. Der ehemalige Frankfurt-Coach erhebt schwere Vorwürfe gegen die Unparteiischen und stellt sogar die Haltung der UEFA gegenüber seinem Klub infrage.

Auslöser ist ein umstrittener Elfmeter in der Schlussphase. Roter Stern, mit ÖFB-Legende Marko Arnautovic ab der 81. Minute, war gegen Lugano zweimal in Führung gegangen. Doch nach einem Halten von Mahmudu Bajo gegen Beckham Castro entschied der deutsche Schiedsrichter Florian Badstübner auf Strafstoß. Lugano nutzte die Chance zum späten 3:2-Sieg durch Ante Grgic (89.).

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"Möchte die UEFA uns nicht in Europa haben?"

Riera platzte nach dem Schlusspfiff der Kragen. "Ich möchte Lugano nicht gratulieren", erklärte der Spanier. "Ich will nicht gesperrt werden, aber ich fordere, dass der Verein untersucht, was mit uns passiert." Anschließend legte er mit einer brisanten Frage nach: "Vielleicht möchte die UEFA uns nicht in Europa haben? Dann sollen sie aber sagen, warum."

Doch damit nicht genug! Auch einen Tag später ließ der Trainer seinem Ärger freien Lauf. Auf Instagram veröffentlichte er zwei Videos der Elfmeterszene und verspottete die Entscheidung mit den Worten: "Wie ist der Name dieses Comedy-Films? Fall down Baby 2."

Für Riera ist es nicht der erste Schiedsrichter-Aufreger in dieser Europacup-Saison. Bereits in der Europa-League-Qualifikation gegen Viktoria Pilsen hatte Roter Stern einen späten Elfmeter kassiert. Die Serben verloren nach Verlängerung mit 1:5 und verpassten dadurch den Einzug in die Europa League. Auch diese Szene holte Riera auf Instagram noch einmal hervor.

"Es schmerzt auch, dass die Schiedsrichter uns in Europa nun schon seit zwei Spielen benachteiligen", schimpfte der 44-Jährige. Gleichzeitig räumte er ein, dass seine Mannschaft körperlich nicht gut in Form gewesen sei. Ob hinter den umstrittenen Entscheidungen tatsächlich mehr steckt, ist nicht belegt. Fest steht: Bei Arnautovic-Klub Roter Stern liegen die Nerven nach dem nächsten Europacup-Rückschlag blank.

red, 18.10.2026, 09:12
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