Nach der 0:2-Niederlage gegen Weltmeister Argentinien hat Österreichs Nationalteam am Dienstag in Santa Barbara die Vorbereitung auf das letzte WM-Gruppenspiel gegen Algerien aufgenommen. Dabei fehlte neben den elf Startern aus dem zweiten Gruppenspiel ausgerechnet Marko Arnautovic auf dem Trainingsplatz.
"Es zwickt natürlich beim einen oder anderen. Argentinien hat nicht nur sehr gut, sondern auch sehr hart gespielt. Aber es sollte sich für alle gegen Algerien ausgehen", sagt Sportdirektor Peter Schöttel.
Österreichs Rekordtorschütze absolvierte wie die meisten Spieler aus der Startelf vom Montag lediglich ein Regenerationsprogramm. Insgesamt standen nur 14 Akteure auf dem Rasen. Die Stammkräfte sowie Arnautovic, der gegen Argentinien in der 68. Minute eingewechselt worden war, arbeiteten im Fitnessbereich.
Gegen die Gauchos machte er in 22 Minuten bei nur zwei Ballberührungen keinen Stich.
Dass der Stürmer derzeit behutsam aufgebaut wird, hatte Teamchef Ralf Rangnick bereits nach der Partie erklärt. Arnautovic könne aktuell noch nicht über längere Zeit eingesetzt werden, ohne ein höheres Verletzungsrisiko einzugehen. Deshalb kommt der 37-Jährige bei der WM vorerst vor allem als Joker zum Einsatz.
Für Mittwoch hat das Trainerteam den Spielern einen freien Tag verordnet. Bevor das ÖFB-Team nach Kansas City zum entscheidenden Gruppenmatch gegen Algerien weiterreist, steht am Donnerstag in Santa Barbara nur noch eine Trainingseinheit auf dem Programm.